Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi informierte in der Wormser Innenstadt über den „Sinkflug“ beim Altersruhegeld
Gewerkschaften wollen Rentenniveau leicht anheben
Die Mitglieder von verdi informierten am Donnerstag in der Wormser Innenstadt Bürger über die Rentenproblematik.
Trotz drückender Hitze ließen es sich die Gewerkschafter nicht nehmen,
am Donnerstagnachmittag in der Wormser Innenstadt für das Rentenkonzept
der Gewerkschaften zu werben. In vielen Einzelgesprächen mit Bürgern machten sie deutlich, dass eine Absenkung des Rentenniveaus von derzeit 48 Prozent auf bis zu 42 Prozent für ganz viele Menschen bittere Altersarmut bedeutet.
Werde der Sinkflug der Rente nicht gestoppt, so die Mitglieder von verdi, hätte beispielsweise eine Krankenpflegerin, die rund 2800.-Euro brutto monatlich verdient, nach einer 40- jährigen Berufstätigkeit und mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden,
im Jahr 2045 gerade mal 860 Euro Rente zu erwarten. Dass das viel zu wenig ist und zum Leben nicht reicht, leuchtete allen ein mit denen die ver.dianer sprachen. Dass private Vorsorge die Erwartungen auf ein gutes Leben im Alter nicht erfüllt, wurde ebenfalls thematisiert. Denn immer mehr Menschen können sich die teilweise hohen Einlagen nicht einfach nicht leisten und kommen gerade mal so über die Runden.
Die Gewerkschaften fordern, das Rentenniveau auf dem heutigen Stand von
rund 48 Prozent zu stabilisieren und in einem weiteren Schritt auf bis zu 50 Prozent anzuheben. Eine Forderung, die bei den Menschen gut ankam.