
Die Online-Suizidprävention [U25] der Caritas im Bistum Mainz ist mit drei Standorten in Mainz, Worms und Rüsselsheim am Mittwoch offiziell an den Start gegangen. Im Beisein von Ministerpräsident Alexander Schweitzer, der eine Botschafterrolle übernahm, gaben Diözesancaritasdirektorin Nicola Adick und Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa bei der Eröffnungsveranstaltung in Mainz das Startsignal.
Die Ausbildung der ehrenamtlichen jungen „Peers“, die Gleichaltrigen online zur Seite stehen wollen, hat bereits angefangen. In Worms haben sich zwei junge Frauen gefunden, die sich bei [U25] engagieren möchten. „Gerne können sich noch weitere junge Menschen bei uns melden, die sich engagieren wollen“, so die Fachbereichsleiterin Anja Jäger des Psychosozialen Zentrums (PSZ).
Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa erinnerte daran, dass Suizid die häufigste Todesursache bei jungen Menschen sei. Außerdem appellierte sie an die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, das angekündigte Suizidpräventionsgesetz zeitnah fertigzustellen: „Das Gesetz muss die notwendige rechtliche Grundlage für verlässliche zielgruppenspezifisch ausgestaltete Suizidprävention für ältere ebenso wie für junge Menschen schaffen.“
Die [U25] Online-Suizidprävention der Caritas Deutschland bietet jungen Menschen in Krisen eine kostenlose und vertrauliche Online-Beratung. Dieses Angebot wurde an bisher elf, nun 14 Standorten geleistet. Im Vorjahr wurden bundesweit etwa 1.700 Personen begleitet. Weitere Infos unter www.caritas-worms.de/u25 oder www.u25-deutschland.de