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  • Do., 20. März 2025, 11:36 Uhr
    Landesgrundstücksmarktbericht: Ein Blick auf die Preisentwicklung in Rheinland-Pfalz

    Globale Entwicklungen prägen Immobilienmarkt

    Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Oberen Gutachterausschusses, Christian Paulik, und dem Präsidenten des Landesamts für Vermessung und Geobasisinformation, Dr. Jörg Kurpjuhn, hat Innenminister Michael Ebling den Landesgrundstücksmarktbericht 2025 (Berichtszeitraum 2022 und 2023) vorgestellt und dabei aktuelle Entwicklungen und Preisniveaus auf dem rheinland-pfälzischen Immobilienmarkt erläutert.

    „Die Immobilienmärkte in Rheinland-Pfalz haben in den vergangenen zwei Jahren eine in ganz Deutschland erkennbare Trendwende vollzogen: Insbesondere Kaufinteressenten mussten in der davorliegenden Dekade leidvoll erfahren, dass eine sehr hohe Nachfrage auf noch schneller steigende Immobilienpreise traf. Ab Mitte 2022 sind erstmals wieder stagnierende und vereinzelt auch fallende Kaufpreise zu beobachten. Die ungebremste Konjunktur der Immobilienpreise hat ab Mitte des Jahres 2022 ein Ende gefunden. Allerdings zeigen erste Entwicklungen in 2024, dass sich der Grundstücksmarkt erholt. Dieser positive Trend des sich beruhigenden Marktes ist ein gutes und wichtiges Zeichen für Rheinland-Pfalz“, so Innenminister Michael Ebling bei der Vorstellung des Berichts.

    Die vorangegangenen Preissteigerungen bis 2021 ließen sich auf niedrige Zinsen für Baukredite, eine hohe Nachfrage sowie weitere Effekte der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung zurückführen, zu denen auch die Coronapandemie zählte. Die Hauptgründe für die sinkenden Umsätze ab 2022 liegen im Umkehrschluss bei gestiegenen Kreditzinsen, höheren Baukosten und Lieferengpässen für Baumaterialien, sowie beim Fachkräftemangel, der sich gerade auch in dieser Branche wiederspiegelt.

    Preisunterschiede auf dem Grundstücksmarkt

    Der Landesgrundstücksmarktbericht nimmt unter anderem die Bodenpreise für Wohnbauland in Rheinland-Pfalz in den Blick: Während insgesamt ein Anstieg des Bodenwertniveaus zu verzeichnen ist, lassen sich mancherorts auch fallende Preise beobachten, etwa in Mainz, Simmern und Bitburg.

    Landesweit wird aber nach wie vor deutlich, dass urbane Ballungsräume höhere Bodenpreise aufweisen als ländliche Regionen. Was die Preise für Wohnungseigentum sowie Ein- und Zweifamilienhausgrundstücke anbelangt, rücken urbane und ländliche Räume seit 2022 wieder näher zusammen: Dort gingen die Kaufpreise insgesamt wieder zurück und halten sich auf diesem Niveau, was Transaktionen auf diesem Immobilienmarkt gegenwärtig wieder günstiger macht.

    Über den Landesbericht

    Der seit 2007 erscheinende Landesgrundstücksmarktbericht wird von einem unabhängigen Expertengremium verfasst und alle zwei Jahre veröffentlicht. Weitere Hinweise zum Landesgrundstücksmarktbericht 2025 finden sich auch unter www.gutachterausschuesse.rlp.de

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