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  • Di., 23. Januar 2018, 20:40 Uhr
    Post-Carneval-Club zog bei seiner Sitzung in Weinsheim wieder mal alle närrischen Register

    „Götter des Olymp tanzen Sirtaki”

    Einfach „göttlich”, wie die PCC-Aktiven auf der Bühne das närrische Publikum begeisterten.


    Pünktlich um 19.11 Uhr zog der Elferrat des PCC zu den Klängen des Narrhalla-Marsch in den Saal des TuS Weinsheim ein. Nachdem der Sitzungspräsident Benno Falz die Sitzung eröffnet hatte, wurde das närrische Publikum mit einer Schunkelrunde vom Musiker des Abends, Harald Walz, erst einmal aufgeheizt. Die schwierige Rolle des Eisbrechers hatte an diesem Abend Dirk Weilland als ein Mann mit starken Gewichtsproblemen übernommen. Er berichtete dem Saal, wie schwer es ist, wenn man über die Feiertage alles in sich rein futtert, was einem in die Quere kommt. Da hilft auch ein achtstündiges Fasten nicht mehr, die Pfunde wollen einfach nicht verschwinden. Er wurde für seinen tollen Vortrag auch mit der ersten Rakete des Abends vom Publikum belohnt.

    Was alles passieren kann, wenn eine Frau mal ihren Gatten für 14 Tage alleine zu Hause lässt, wusste Sylvia Odenbreit zu berichten. Sie hatte ihm zwar für die Zeit den sogenannten „Desdo“-Zettel geschrieben, aber er hatte sich überhaupt nicht daran gehalten. Blumen verwelkt, Teppich verbrannt, Essensreste, überall Kaos in der ganzen Wohnung. Sie konnte nach ihrer Rückkehr nur eines sagen: „Wer ich doch nett fort gange“. „Mir rogge die Biehn“, war das diesjährige Motto der Männer-Show Tanzgruppe „First Generation“ aus Dienheim. Und sie hielten Wort mit ihrem Auftritt, gespickt mit erstklassigen akrobatischen Einlagen. Zu Musik von AC/DC, Bon Jovi und Whitesnake brachten sie eine ganz tolle Show auf die Bühne, so dass sie natürlich nicht ohne Zugabe die Βühne verlassen konnten.

    Sophia Karb und Shanin Gündling, die beiden Tanzmariechen vom Carneval Club Rot-Weiss 1956e.V. Lampertheim, lieferten eine tollen Gardetanz ab. Auch sie ernteten für ihren tollen Auftritt natürlich auch einen tosenden Applaus. Die vermutlich ältesten Akteure des Post Carneval Clubs, Wilma (Vorsitzender Wilfried Dehoff) und Babette (Sitzungspräsident Benno Falz) betraten mit ihren Gehhilfen dann die närrische Bühne, um dem Publikum zu berichten, was es so alles neues gibt. Sie gaben Tipps was eine Frau in der Hochzeitsnacht anziehen soll oder warum man sich Tätowierungen im Alter von 95 Jahren machen lässt. Sie haben es sehr gut verstanden, einen Gag nach dem anderen zu platzieren. Natürlich zündete auch nach diesem Auftritt das Publikum wieder eine Rakete. Danach rauschte die „Police Academy” durch den Saal. Die Tanzgruppe „Euphoria“ von der JTG Dienheim, 18 Damen und 5 Herren, gingen auf eine akrobatische Verbrecherjagd. Der Saal war für die beeindruckend gebildete Pyramide fast nicht hoch genug. Natürlich kam auch diese Gruppe nicht ohne Zugabe von der Bühne. Danch ging es zunächst mal in die Pause.

    Mit der Guggemusik der Owerhaiser Kroko-Guggler maschierte der Elferrat zum zweiten Teil der Sitzung ein. Von seiner schweren Midlife-Crisis berichtete der nächste Redner, Walter Unverzagt, dem närrischen Publikum. Er wäre doch so gerne ein begehrtes Sexobjekt. Deshalb war er auch im Fitness-Studio. Aber das einzige was es im gebracht hatte, war ein Hexenschuss. Die „Stars” vom TSV Rhenania Rheindürkheim versetzten mit ihrem Tanz das Publikum in die 90er Jahre zurück. Einstudiert wurde der Tanz unter der Leitung von Natascha Lichtsteiner. Zu ihrer Zugabe „Makarena“ war das Publikum nicht mehr zu halten und tanzte ausgelassen mit. Was einem so alles passieren kann, wenn man im Urlaub nach Mallorca fliegt und man sich den Koffer von der Mutter packen lässt, berichtete Christiane Phillippi. Sie stand in diesem Jahr zum ersten Mal auf der närrischen Bühne des PCC und hat ihren Auftritt mit Bravur gemeistert.

    Verkleidet als Göttervater Zeus zogen zu der Musik vom griechischen Wein die Götter Jürgen Schneider, Walter Unverzagt, Heinz Jörg Kissel, Albert Dehoff, Claus Dehoff, Michael Uhrig und Harry Weber in den Saal ein. Nach dem Sie auf der Bühne ihre Plätze eingenommen hatten, tanzten sie den Sirtaki in vollendeter Form. Sofort hatten sie das Publikum auf ihrer Seite. Es war wohl klar, dass die Truppe ohne Zugabe nicht von der Bühne kommen würde. Die Idee und trainiert wird die Truppe vom Vorsitzenden des Vereins, Wilfried Dehoff. Danach betrat der Sitzungspräsident als Hobbykoch das närrische Parkett und kochte für den ganzen Saal. Er ist mittlerweile ein so guter Koch, dass er bei seinem samstäglichen Einkauf auf dem Wormser Wochenmarkt auch als der „Bocuse von Worms” genannt wird. Schnell war die Zeit vergangen und so wurde nach fünf Stunden das Finale eingeleitet, zu dem alle Aktiven noch mal auf der Bühne erschienen und gemeinsam mit dem Publikum das PCC Lied sangen.

    Info:
    Närrische Mitstreiter waren:
    Technik: Claus Dehoff und Thomas Rahn
    Maske: Kerstin Dehoff
    Garderobe: Janina Dehoff und Kerstin Dehoff
    Sektbar: Gabi Falz und Dieter Laubmeister

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