
Es gibt sie in unserer Region, die sogenannten „Hot Spots“ der Artenvielfalt. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar konnten sich am vergangenen Samstag davon überzeugen und staunten über das Naturschutzgebiet Sandgrube Monsheim. Sie beherbergt ein spektakuläres Insektenvorkommen und ist deshalb in Fachkreisen sehr bekannt. Einen wesentlichen Beitrag für den optimalen Zustand des Lebensraumes liefert der Naturschutzbund NABU Worms-Wonnegau mit seinem Gehölzrückschnitt, um Insekten besonnte Bereiche zu bieten.
Foto: Joppich/NABU Worms-Wonnegau
Mit einer Rekordbeteiligung von fast 30 Freiwilligen wurde bei sonnigem Wetter beim Projekt „Artenschutz im weißen Sand“ mit Hacken, Spaten und Astscheren der Verbuschung Einhalt geboten. Stargast des Tages war eine Gottesanbeterin, die ausgiebig bestaunt wurde. „Wir haben super was geschafft!“, resümierte Projektleiter Matthias Bösl vom NABU und freute sich, dass neben vielen alten Bekannten auch einige neue Gesichter mit dabei waren. Bei Weck, Worscht, Gemüsesnacks und kalten wie heißen Getränken gab die Mittagspause auch Gelegenheit, die Sandgrube genauer in Augenschein zu nehmen.
Wer an diesem Termin nicht dabei sein konnte, hat am 7. November die Möglichkeit, bei einem weiteren Pflegeeinsatz des NABU Worms-Wonnegau das außergewöhnliche Naturschutzgebiet kennenzulernen. Weitere nfos gibt es unter www.nabu-worms.de, eine Anmeldung ist unter E-Mail vorstand@nabu-worms.de wünschenswert.
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