
Skat-Spieler wissen das: Ein Grand ohne vier ist nicht so einfach zu gewinnen. Tischtennis-Spielern ist bekannt: Ein Mannschaftsspiel ohne vier Stammspieler geht selten gut – zumal wenn die vier Akteure auf den Positionen eins bis vier nicht zur Verfügung stehen. Kein Markus Kronauer, kein Kai Döring, kein Jürgen Jaap, kein Burkhard Neßlang an Bord: Da schlingert „das Schiff“ der fünften Leiselheimer Herrenmannschaft in den tiefen Gewässern der Tischtennis-Bezirksliga Rheinhessen Süd ordentlich. Das verbliebene Rumpfteam inklusive der Ersatzleute kämpfte zwar zuletzt wacker, zu mehr als einer 3:9-Niederlage gegen den TV Pfiffligheim und dem Ehrenzähler im Match gegen TSV Gau-Odernheim III langte es aber nicht.
Dass es trotz der vielen notwendigen Umstellungen im Team für die TVL-Fünfte in den Doppeln gegen den TV Pfiffligheim sogar zu einer 2:1-Führung durch die Duos Gernot Grau / Sascha Nicolay und Jürgen Hemer / Mario Rosato reichte, war durchaus bemerkenswert. In den Einzeln jedoch hatten die Pfiffligheimer das Sagen, lediglich der erst 17-jährige Youngster Mario Rosato konnte einen weiteren Zähler für die Gastgeber verbuchen – in der Summe ergab das ein 3:9.
„Läuft es schlecht, dann läuft es schlecht“, lautete die treffende Formel von Volker Becker für die Partie gegen den TSV Gau-Odernheim III. Mehr als der Ehrentreffer bei der 1:9-Niederlage durch das Doppel Bernd Conrad / Volker Becker blieb der Leiselheimer „Fünften“ trotz einer ansprechenden Leistung nicht. „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen“, stellte Ersatzmann Volker Becker fest. So hatte Gernot Grau nach einer 2:0-Führung bereits Matchball gegen Gau-Odernheims Jens Müller. Er verlor das Match allerdings ähnlich knapp wie zuvor das Doppel an der Seite von Sascha Nicolay. Ersatzspieler Roland Seitz erging es später auch kein bisschen anders. Es sollte scheinbar nicht sein an diesem Abend für die TVL-Fünfte.