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  • Mo., 20. Mai 2013, 13:12 Uhr
    200 Besucher bei Hochstift-Veranstaltung zum Thema „Altersbedingte Krankheiten: Rückenschmerz und Gehschwierigkeiten“

    Große Resonanz

    Kraftlosigkeit, Taubheit, Gehschwierigkeiten, Schmerzen und degenerative Veränderungen – vielen Menschen machen Rücken und Beine mit zunehmendem Alter Probleme. Das zeigte auch die Informationsveranstaltung am vergangenen Wochenende im AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS in Worms: Rund 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung des Hochstifts gefolgt und informierten sich rund um das Thema „Altersbedingte Krankheiten: Rückenschmerz und Gehschwierigkeiten“.
    Durch das Programm führte Dr. med. Rüdiger Stiefel, Leitender Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin. Auf der Agenda standen drei Fachvorträge renommierter Experten des Hauses. Dr. med. Salvador Reyes, Leiter des neurochirurgischen Fachbereiches am Hochstift, referierte über Rückenerkrankungen wie die Spinalkanalstenose, also die Verengung des Wirbelkanals, und OP-Verfahren im Alter.

    „Schmerzfreies Krankenhaus“
    Der Leiter der Abteilung für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, Dr. med. Andreas Brosch, informierte über moderne Narkoseverfahren, die dank des medizinischen Fortschritts heutzutage so schonend sind, dass sie auch von älteren Patienten gut vertragen werden können. Außerdem berichtete er über postoperative schmerztherapeutische Konzepte, die am Hochstift eine große Rolle spielen.

    Als erstes Krankenhaus in Rheinland-Pfalz erhielt das AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS dafür im Jahr 2009 das Zertifikat „Schmerzfreies Krankenhaus“, das 2012 erneut bestätigt wurde.

    „Altersmedizin“ am Hochstift
    Im dritten Vortrag des Tages stellte Dr. med. Csaba Reich, Oberarzt und Leiter des Fachbereichs Altersmedizin, das neue altersmedizinische Behandlungsangebot des Hochstifts vor. Dieses richtet sich speziell an ältere Patienten, die unter mehreren akuten oder chronischen Krankheiten leiden. Ziel der Altersmedizin am Hochstift ist es, diesen Patienten durch einen individuellen Behandlungsplan zu einer größtmöglichen Selbständigkeit und Selbsthilfekompetenz im Alltag zu verhelfen. Dabei setzt das Haus auf ein ganzheitliches, berufsgruppen-übergreifendes (interdisziplinäres) Konzept.

    Praxisbesichtigung und individuelle Gespräche
    Im Anschluss an die Vorträge konnten die Besucher die Praxis für Neurochirurgie am Hochstift besichtigen und verschiedene Therapiemaßnahmen, wie zum Beispiel das Wassermassagebett, ausprobieren. Außerdem gab es die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen und interessante Gespräche zu führen.

    „Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz auf unsere Veranstaltung. Die große Beteiligung zeigt uns, dass das Thema viele Menschen betrifft und bewegt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir hier Aufklärungsarbeit leisten und Hilfestellung geben konnten“, so York Ohlendorf, Geschäftsführer des AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS.

     

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