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  • Mo., 04. November 2013, 12:34 Uhr
    Evangelische Kirchengemeinde Gimbsheim feiert Reformationstag

    Großer Bahnhof bei „Luther-Party“

    Am 31. Oktober feiert man… Halloween? Na, von wegen! Rund 100 Leute haben sich an diesem Abend bei einer „Luther-Party“ in der Gimbsheimer Gaststätte „Bahnhof“ vergnügt und damit gezeigt, dass man auch den evangelischen Reformationstag ordentlich feiern kann.

    Die Gimbsheimer Pfarrerin Christina Jammers war begeistert von dem starken Zuspruch und der positiven Resonanz der ersten „Luther-Party“ in Gimbsheim: „Positiv überrascht hat mich, dass quer durch alle Altersschichten und unabhängig ihrer Kirchenzugehörigkeit Menschen mitgefeiert haben – und zwar eher Kirchendistanzierte genauso wie Mitglieder unserer Gemeinde.“ Vor der Veranstaltung, die vom Gaststättenbetreiber Kai Rohrscheidt zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Gimbsheim veranstaltet wurde, konnten sich die Feiernden bei einem von der Verbandsgemeinde (VG) Eich gestalteten Gottesdienst geistlich auf den Reformationstag einstimmen. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Posaunenchöre der VG. „Luther hätte wohl nicht gewollt, dass man um seine Person besonderes Aufheben macht. Aber ich bin mir sicher, dass er, der ja recht gern gegessen und getrunken hat, bei der Party dabei gewesen wäre!“, bemerkte der Eicher Pfarrer Markus Kuhnt am Gottesdienstende und lud damit so manchen zu der Folgeveranstaltung im „Bahnhof“ ein.

    Mit „Luther-Quiz“
    Bei der Party selbst konnten die Teilnehmer dann mit einem „Luther-Quiz“ ihre Kenntnis in Sachen Reformation unter Beweis stellen. Und natürlich war auch fürs leibliche Wohl bestens gesorgt – unter anderem mit Kürbissuppe und verschiedenen Cocktails wie dem „Wittenberger Anschlag“ oder einem (alkoholfreien) „Alternativlos“. Der große Dank von Pfarrerin Jammers galt vor allem Denjenigen, die durch ihre Vorbereitung und Mitwirkung den Abend möglich gemacht haben – Gaststättenbetreiber Kai Rohrscheidt, der die Veranstaltung sowohl finanziell als auch durch die Bewirtschaftung unterstützt hat, Günther Rohrscheidt, der die Kürbissuppe spendiert hat; Ingrid und Heinz Paruzynski, die die Idee für die Party mitentwickelt haben, Sandra und Frank Oswald, die musikalisch zum Gelingen der Party beigetragen haben sowie Christian Paruzynski und Jakob Jammers, die an der Cocktail-Bar die Gäste verwöhnt haben.

    „Festzuhalten bleibt, dass an diesem Abend im „Bahnhof“ nicht nur „Großer Bahnhof“ war, sondern dass stärker ins Bewusstsein gerückt worden ist: Die Evangelische Kirche feiert am 31. Oktober nicht Halloween, sondern ihren Reformationstag!“, zog Pfarrerin Jammers zufrieden ihr Resümee.

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