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  • Mo., 15. Juli 2013, 15:29 Uhr
    Dank der Unterstützung von Sponsoren - ab sofort wieder kopfüber ins kühle Nass

    Großer Sprungturm im Heinrich-Völker-Bad wieder eröffnet

    „Wir sind sehr glücklich über die gefunden Lösung. Ohne die Unterstützung durch EVONIK und der Schärf-Stiftung, wäre die Wiedereröffnung des Turms in diesem Jahr nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Dieter Haag, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe GmbH.


    Was lange währt wird endlich gut! Nachdem der TÜV Rheinland bereits im vergangenen Jahr die Geländer des Sprungturms beanstandet hatten, musste der Turm aufgrund der nicht mehr gegebenen Verkehrssicherheit geschlossen werden – sehr zum Unmut der vielen sprungbegeisterten Badegäste. Das Heinrich Völker Bad ohne seinen markanten Turm – undenkbar! Nach Einholung verschiedener Angebote zur Bearbeitung und Optimierung der Geländer, war jedoch schnell klar, dass der finanzielle Aufwand zu groß sein würde um dies aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Somit blieb der Turm über die ganze Freibadsaison 2012 hinweg geschlossen. Auch für die kommende Freibadsaison sah es zunächst trübe aus.

    Aufgrund der angespannten Finanzlage der Freizeitbetriebe GmbH war es kurzfristig nicht realisierbar die notwendigen Geldmittel für die Sanierung bereit zustellen. Deshalb lagen die Bemühungen der Geschäftsführung darin, Sponsoren zum Erhalt der Sprunganlage zu finden.
    Dieser Einsatz hat letztendlich zum Erfolg geführt, da sich zwei Sponsoren bereit erklärten, durch Sach- und Geldspenden die Wiedereröffnung des Sprungturms zu ermöglichen.

    Die in Worms ansässige Firma Evonik Industries AG stellte dem Heinrich-Völker-Bad das gesamte benötigte Material in Form von Plexiglasplatten zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem eigenen Material, dessen Vorprodukte wir in Worms herstellen, dazu beitragen können, den Sprungturm für die Wormser Bürger wieder nutzbar zu machen“, erklärt Dr. Udo Gropp, Standortleiter von Evonik in Worms.
    Die Verarbeitung und Anbringung der Platten erfolgte durch die Wormser Firma Plexiglas Grimm KG, die auch schon den Sprungturm im Hallenbad-Bereich verkleidet hat. Die daraus entstehenden Montagekosten wurden komplett von der Familie Kurt und Lore Schärf Stiftung übernommen. Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, Steuerberater Rainer Hammel, hatte sich nach der Lektüre eines Zeitungsartikels über den gesperrten Turm direkt bei den Freizeitbetrieben gemeldet und finanzielle Unterstützung zur Sanierung des Turms angeboten.

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