Mo., 23. April 2018, 18:00 Uhr
Der Wormser SPD-Chef Jens Guth zur Wahl von Andrea Nahles
„Große Erwartungen müssen erfüllt werden“
VON ROBERT LEHR „In ihrer 155-jährigen Geschichte wird die SPD erstmals von einer Frau geführt“, unterstreicht der Wormser SPD-Vorsitzende und Abgeordnete im Rheinland-Pfälzischen Landtag Jens Guth, die Besonderheit der Wahl von Andrea Nahes zur Bundesvorsitzende seiner Partei.
Mit ihr würde dieses verantwortungsvolle Amt des Parteivorsitzes von einer erfahrenen Rheinland-Pfälzerin übernommen, die jetzt gefordert sei, „auch ihre Kritiker mitzunehmen und die Partei zu einen“, so Guth weiter. Dabei gehe es vor allem um die Forderung einer „inhaltlich aber auch kulturellen Neuausrichtung der Partei“.
Das Schlagwort ,Erneuern’ dürfe allerdings keine Floskel bleiben, denn „entscheidend ist stattdessen, dass sich die Partei ihren Mitgliedern und den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik wieder stärker zuwendet und sie auf ihrem Weg mitnimmt“.
Für Jens Guth „braucht Deutschland eine starke Sozialdemokratie“. In Worms habe seine Partei mit dem Mentoringprogramm oder der Initiative „Sie sind uns wichtig. Immer.“ bereits erste Maßnahmen gestartet, damit man
auch in Zukunft zentraler Ansprechpartner für Wormser Bürgerinnen und Bürger bleibe.
„Das gelingt nur, betont Guth zum Abschluss, „wenn man die Ängste der Menschen um sich herum ernst nimmt und konkrete Antworten auf ihre Fragen liefert.“