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Do., 15. Juni 2017, 11:57 Uhr
3. Platz für Chris Wippich vom Budokai Worms bei den Deutschen Karate-Meisterschaften
Große Freude über unerwarteten Erfolg!
Thomas Diehm, Heimtrainer, Chris Wippich und Landestrainer Arthur Hannibal (von links).
Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Karate-Meisterschaften der Jugend, Junioren und U21 in Erfurt statt. Mehr als 700 Sportler aus über 240 Vereinen nahmen an dem wichtigsten Karate-Turnier in Deutschland teil.
Vom Budokai Worms/ SKA Saarpfalz nahmen Chris Wippich und Yannick Henry teil. Beide starteten im Kata Einzel in der Jugend-Kategorie sowie gemeinsam mit Julian Hadizadeh vom Karateverein St. Wendel als Kata-Team in der Kategorie Jugend/Junioren.
Am ersten Wettkampftag startete das Kata Team zum ersten Mal in dieser Altersklasse.
Das Team, das das jüngste Team stellte, zeigte in ihrer ersten Begegnung eine starke Leistung. Leider konnten sie die Kampfrichter nicht überzeugen und verloren. Da ihre Gegner die zweite Runde verloren, war das Team damit ausgeschieden.
Trainer zeigten sich zufrieden
Dennoch waren die Trainer mit der gezeigten Leistung zufrieden. Das Team zeigte, welches Potential in ihnen steckt und dass in den nächsten Jahren mit ihnen zu rechnen ist.
Am zweiten Wettkampftag starteten Chris Wippich und Yannick Henry im Kata Einzel in der Jugend. Die insgesamt 35 Starter wurden in vier Pools aufgeteilt.
Yannick Henry begann die Wettkämpfe mit einer starken Kanku Sho. Leider verlor er jedoch seinen Kampf knapp mit 2:3 Kampfrichterstimmen. Er schied damit leider aus, da sich sein Gegner in der folgenden Partie nicht durchsetzen konnte.
Gegnern keine Chance gelassen
Chris Wippich konnte sich in seinem Pool souverän bis ins Poolfinale durchsetzen und verlor erst dort seinen ersten Kampf. Da sein Gegner sich für das Finale qualifizierte, erreichte er somit die Trostrunde. In den dort ausstehenden zwei Kämpfen ließ er seinen Gegnern keine Chance und holte sich souverän den 3. Platz.
Mit diesem Erfolg war im Vorfeld nicht zu rechnen, da er zum ersten Mal in dieser Alterskategorie startete und es nicht absehbar war, ob er sich durchsetzen konnte. Umso größer war die Freude bei Trainern und den mitgereisten Freunden und Familie.