Bobby Car-Rennen: Sommerfest der FWG ein voller Erfolg
Großes Sausen in Hohen-Sülzen
Amy Weiler, Till und Theo Morweiser startetetn in der Klasse bis 25 Kilo.
Endlich wieder ein Fest im Dorf, nach sechs Jahren Abstinenz wieder ein Bobby Car Rennen. So oder ähnlich hörte man es am Sonntag an allen Tischen rund um das Dorfgemeinschaftshaus in Hohen-Sülzen. Wein, Bier, Würstchen und Steaks, das klassische Paket gewürzt mit dem Bobby Car Rennen, das wollten über 300 Gäste bei tollem Wetter in diesem 700 Seelen Dorf gerne miterleben.
Ein Team von 40 Helfern, unterstützt von den Kerweborsch war von 9 bis 18 Uhr in vier Schichten im Einsatz und wurde zeitweise an seine Grenzen gebracht, als um die Mittagszeit viele hungrige und durstige Mäuler anstanden, um Essen und Getränke in Empfang zu nehmen.
Ermöglicht wurde das Ganze durch viele Sponsoren, die nicht nur Geld für Pokale und Sachpreise spendierten, sonder auch insgesamt sieben Bobby Cars nur für diesen Tag kauften und jedem zum Fahren zur Verfügung stellten.
Schon bei der Eröffnung um 11 Uhr sah man die ersten Kinder mit Helm und Schützer herumlaufen, die es nicht erwarten konnten endlich um 13 Uhr auf die Piste zu gehen.
Gefahren wurde in sechs Gewichtsklassen auf der Wormser und Offsteiner Straße. Ab 70 kg wurde dann der Startpunkt erhöht und es ging bereits am Dorfeingang Pfeddersheimer Straße los.
Mit Maximalgeschwindigkeiten von über 30 km/h wurden Material und Piloten an Ihre Grenzen gebracht und es gab auch den ein oder anderen Ausfall, da die Fahrzeuge nicht immer den Belastungen standhalten konnten.
Die Strecke war teilweise mit Strohballen abgesperrt, auf denen die Zuschauer mit LaOla-Wellen die Fahrer anfeuerten.
Von kleine Kindern über Jogger, bis zu Rugbystürmern oder Papa gegen Sohn. Jeder konnte mitfahren. Über 45 Starter kämpften um die Pokale.
Die „Kleinen“ benutzen noch zur Unterstützung ihre Füße, in den „Schweren Klassen“ mussten zur Sicherheit die Füße immer oben bleiben. Hilfreich waren hier die Motorradjacken und Helme. Das Geheimnis der Geschwindigkeit sind wohl die Schmiermittel, denn die Familie Siebert konnte – wie auch vor sechs Jahren- in jeder Klasse die schnellsten Boliden auf die Strecke bringen.
Die Ergebnisse:
Bis 25 kg: 1. Lein Mehl. 2. Theo Morweiser, 3.Maxim Weiler