KONZERTERLEBNIS: Natur stand in ausgewählter Musik im Mittelpunkt
Großes Sommerkonzert am Eleonoren-Gymnasium
Auch orchestral ging es beim Elo-Sommerkonzert zur Sache. Foto: Markus Dietz
Anlässlich des Sommerkonzertes war die Aula des Eleonoren-Gymnasiums wieder gut gefüllt. Das Publikum wartete gespannt, was die Musikfachschaft mit ihren Chören, Band, Orchester und Gesangsklassen zum Thema „Nature“ auf die Beine gestellt hatte.
Schon fanden sich alle mitten im ersten Programmpunkt: Gemeinsam stellten alle Musiker im ganzen Raum verteilt in einer Klangperformance nur mit ihren Händen ein aufziehendes Gewitter dar. Als dieses „abgezogen“ war, ließ der Song „Meeresleuchten“ der Jugendbuchreihe „Alea Aquarius“, mit viel Gefühl von der Gesangsklasse 5c vorgetragen, nachdenklich werden: „Die Welt ist voller Wunder, doch jetzt sind sie in Gefahr. Nie wieder kommt wieder, was früher war“ thematisierte die wachsende Naturverschmutzung der Meere.
Die Gesangsklasse 6c ließ vokal und instrumental den Sommer einziehen: Bei „Summer is a-coming in“ handelte es sich um eine der frühesten mehrstimmigen Kompositionen aus dem 13. Jahrhundert, wie die unterhaltsam durch das Programm führenden Moderatorinnen Imen Chekaik Chaila, Sarah Winkler und Darja Mann erklärten. Mit dem ausdrucksstark vorgetragenen „Earth song“ bewies die Gesangsklasse, dass schon 1995 das zerstörerische und rücksichtslose Handeln der Menschen beklagt wurde.
Mit Celloklängen ging es weiter. So knüpfte das Celloensemble VioloncELOs an das anfängliche Klanggewitter an mit ihrer Bearbeitung der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und bewies, dass Barockmusik mit ihrem Schwung auch heute noch das Publikum in ihren Bann ziehen kann.
Diesen Elan nahmen die Sängerinnen und Sänger des mELOdie-Chores auf mit ihrem fröhlich vorgetragenen Quodlibet – oder wie die Moderatorinnen meinten: „Mashup“ – „Dumdidum“. Nach einem weiteren Gewitterlied durchzog mit „Touch the sky“ aus Disneys „Brave“ plötzlich ein Hauch von Prärie die Aula.
Die neu formierte Band rELOaded heizte zum Abschluss des ersten Teils dem Publikum noch einmal mit „My friends“, „Zombie“ und „Set fire to the rain“ ein und wurde erst nach einer Zugabe von der Bühne gelassen.
Nach der Pause verbreitete das Orchester EloSymphonics Eis und klirrende Kälte mit dem abwechslungsreichen Medley „Music from Frozen 2“. Beeindruckt forderte das Publikum eine Zugabe.
Auch in diesem Jahr beschloss der Chor der Mittel- und Oberstufe „TonArt“ den Abend mit vier anspruchsvollen Chorsätzen. Mit dem unbegleiteten südafrikanischen Song „Shosholoza“ und „The lion sleeps tonight“ zauberten sie die Sonne und Wärme Afrikas in die Aula. Mit den Klassikern „What a wonderful world“ und „Heal the world“ vermittelten sie Hoffnung und begeisterten das Publikum.
Zum Finale versammelten sich alle Musiker vor und auf der Bühne und musizierten gemeinsam „Circle of life“.