
Das Summen, gelegentlich auch das Heulen von Automotoren gehört zu den gewohnten Geräuschen in einer Stadt. Ein anderes Summen ist allerdings selten geworden: Das von Insekten, besonders das der Bienen. Selten geworden ist es leider nicht nur in den Städten. Insgesamt gibt es für Insekten immer weniger geeigneten Lebensraum.
Bei der jetzigen offiziellen Vorstellung des neuen fleißigen „Sparkassenteams“, erläuterte Dr. Marcus Walden, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, wie der Sparkassenpark zum neuen Zuhause für Bienenvölker wurde.
„Die Idee dazu hatten wir schon seit langem. Denn es passt zu unserem Engagement für Nachhaltigkeit in vielen Bereichen, das wir erstmalig in unserem Bericht nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex zusammengefasst haben und es passt ideal zur Nutzung unseres begrünten Daches.“, so Dr. Marcus Walden.
Die Bienenstöcke sind geschützt in einem eingezäunten Bereich aufgestellt. Versorgt werden die Bienen von der Imkerei Löwenstein aus Mettenheim. Das Ehepaar Löwenstein betreibt die Imkerei bereits seit zehn Jahren. Als anerkannter Leistungszüchter und Königinnenzüchter betreuen sie 48 Bienenvölker in der Region.
Initiativen auf den Grünanlagen von Unternehmen Möglichkeiten zur Ansiedlung von Insekten und Bienen zu schaffen, gibt es erfreulicherweise immer mehr in Städten.
So klein wie diese Lebewesen sind, so groß ist ihre Bedeutung. Viele Nutz- und Wildpflanzen sind auf die Bestäubung gerade der Bienen angewiesen. Durch die Bestäubung all dieser Pflanzen ist etwa ein Drittel der menschlichen Nahrung direkt oder indirekt von den Bienen abhängig. Sie sind somit unverzichtbar für das gesamte Ökosystem.
Die erste Ernte erwartet die Sparkasse voraussichtlich schon in zwei Wochen. Was damit dann geschehen soll, steht bereits fest. „Der Honig aus den Sparkassen-Bienenstöcken wird für die Sparkasse extra abgefüllt. Er ist als Kundengeschenk für ganz besondere Anlässe vorgesehen.“, kündigte Dr. Walden an.
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