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  • Fr., 14. Oktober 2016, 21:32 Uhr
    Tag der Lkw-Kontrolle bei Evonik am 12 und 13. Oktober / Unter den 13 geprüften Standorten war auch das Werk in Worms

    Großes „Verkehrs“-Signal gesetzt

    Hier ist alles perfekt: Logistiker Andreas Ritthaler (2. von links) überprüft mit seinen Kollegen die Bereifung eines Lkw. Foto: Evonik Industries/Uwe Feuerbach


    Am 12. und 13. Oktober hat Evonik wieder ein großes „Verkehrs“-Signal gesetzt: Zum dritten Mal führte der Spezialchemiekonzern an 13 Standorten in Deutschland sowie in Antwerpen Lkw-Kontrollen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus durch.

    Während Gefahrguttransporte durchgängig begutachtet werden, ist dieses Vorgehen bei Lkw, die keine Gefahrgüter geladen haben, nicht vorgeschrieben. Besonders bei den Zulieferungen stellen die Logistik-Mitarbeiter an den verschiedenen Evonik-Standorten jedoch immer wieder Auffälligkeiten fest. Insbesondere fielen im Wareneingang häufig Mängel bei der Ladungssicherung ins Auge.

    „Wir nehmen das Thema Responsible Care sehr ernst – neben Umweltschutz, Anlagen- und Produktsicherheit ist auch die Transportsicherheit ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit“, betont Franz Merath, Leiter des Geschäftsgebiets Logistik bei Evonik und Vorsitzender des Ausschusses Logistik und Verkehr des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI).

    Logistik-Mitarbeiter beteiligt
    Auch die Logistik-Mitarbeiter von Evonik in Worms beteiligten sich am Tag der Lkw-Kontrolle, um die Anlieferungen und den Versand auch von Lkw ohne Gefahrgutladung zu überprüfen. Die Aktion zahlt sich doppelt aus: „Unsere Lieferanten wissen nun, worauf es uns ankommt. Denn bei jeder Kontrollaktion dokumentieren wir die gefundenen Mängel in einer Reklamationsdatenbank und geben entsprechende Rückmeldungen an die Logistikdienstleister“, sagt Robert Schmidkunz, Leiter Logistik Sicherheit bei Evonik.

    Gravierende Mängel, die zu Abweisungen von Fahrzeugen geführt hätten, blieben aus. Allerdings wurden auch diesmal wieder einige Unzulänglichkeiten festgestellt. „Erfreulicherweise konnten wir keine gravierenden Mängel feststellen. Auch die Ladungssicherungen waren vorschriftsgemäß angebracht. In mehreren Fällen haben wir jedoch stark abgefahrene Reifen festgestellt“, sagt Andreas Ritthaler von der Logistik Worms. Neben der Ladungssicherung und Bereifung überprüfte Ritthaler mit seinen Kollegen auch die Beleuchtung sowie die Fahrzeugpapiere und die TÜV-Gültigkeit der Lkw.

    Die Lkw-Fahrer zeigten überwiegend Verständnis für die Kontroll-Aktion: „Die Aktion von Evonik finde ich gut. Wir Lkw-Fahrer wissen, dass bei Evonik gründlich kontrolliert wird. Das hat alles seine Richtigkeit “, sagt ein Lkw-Fahrer, der alle 14 Tage am Evonik-Standort Worms Güter anliefert bzw. von dort verlädt.

    Ein Grund mehr für Evonik an dieser vom VCI ausgezeichneten Sicherheitsinitiative festzuhalten: „Wir zeigen damit Flagge für sichere Transporte. Unsere Speditionen und Lieferanten erfahren so, dass es bei Evonik klare Vorgaben gibt. Wir möchten erreichen, dass sich alle an die Regeln halten, denn dann werden unsere Straßen deutlich sicherer“, erklärt Arndt Glowacki, Sicherheitsreferent der Logistik.

    Neben der Ladungssicherung und Bereifung wurde auch die Beleuchtung sowie die Fahrzeugpapiere und die TÜV-Gültigkeit der Lkw überprüft. Foto: Evonik Industries/Uwe Feuerbach


     

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