Andreas Günter überreichte einen Scheck in Wert von 1.500 Euro an die Wormser Tafel
Großzügige Spende an die Tafel
Andreas Günter (rechts) überreichte den Betrag von 1.500 Euro an den Geschäftsführer der Wormser Tafel, Jürgen Sehrt. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Rund 2.200 Wormser Bürger sind für die Unterstützung durch die Tafel dankbar. Die Nachfrage sei besonders um die Weihnachtszeit und vor Ostern groß, erläutert der Geschäftsführer der Wormser Tafel, Jürgen Sehrt. Viele Menschen, auch wenn sie wenig Geld hätten, würden eben doch gerne etwas backen und auch frisches Obst sei in der kalten Jahreszeit sehr beliebt. Es sei ein schönes Gefühl, wenn die Kunden zumindest mit einem kleinen, zufriedenen Lächeln die Tafel verließen und sich auf die Festtage freuen könnten.
Zahlreiche Spender
Viele Firmen, Einzelpersonen und Vereine unterstützen mit ihren Spenden gerade im November und Dezember die Wormser Tafel, sodass für alle Besitzer der Berechtigungsausweise etwas in den Regalen war. Auch konnten die monatlichen Betriebskosten von rund 5.000 Euro gedeckt werden.
Montage- und Hausmeisterservice
Der Inhaber des Montage- und Hausmeisterservices Andreas Günther GmbH spendete jetzt den Betrag von 1.500 Euro. Andreas Günther erläuterte im Gespräch mit der Presse, dass er 750 Euro aus seinem Privat-Portemonnaie gegeben habe und 750 Euro aus der Firmenschatulle. Ihm sei es wichtig, sich sozial zu engagieren und etwas an jene zu geben, denen es im Leben nicht so gut gehe wie ihm. Bereits in den vergangenen Jahren habe er die Tafel unterstütze und mit seinemUnternehmen auch mal kleine Reparaturen bei der Tafel durchgeführt.
Helfer gesucht
Jürgen Sehrt bedanket sich zum Abschluss bei seinen rund 70 Helfern und richtete den Aufruf an die Presse, dass er dringend noch Menschen suche, die sich engagierten. Besonders benötige er Fahrpersonal, also Männer und Frauen, die mit dem Transporter die Lebensmittel bei den Märkten abholten. Dazu, so der Geschäftsführer ergänzend, müsse man auch mal kräftig zupacken und mittelschwere Kisten heben können. Aber auch Helfer für leichter Tätigkeiten seien gesucht.