Der Bund fördert für insgesamt 293 Millionen Euro sechs Straßenbauprojekte in Rheinland-Pfalz / In die Südumgehung von Worms fließen 30 Millionen Euro
Grünes Licht aus Berlin für B 47 neu
Die Südumgehung B47 neu (gestrichelte Linie) soll die Verkehrsbelastung in der Kernstadt minimieren.
VON GERNOT KIRCH Seit rund 45 Jahren wird in Worms die Südumgehung B 47 neu gefordert. Mit ihr soll der Verkehr von der Rheinbrücke aus südlich um Worms direkt zur B 47 und von dort weiter zur Autobahn A 61 geführt werden. Das Planfeststellungsverfahren war bereits abgeschlossen und alle strittigen Rechtsfragen vor Gericht geklärt. Was zur Realsierung noch fehlte, waren die benötigten Finanzmittel vom Bund. Und um jene Gelder gab bis vor wenigen Tagen noch heftige Diskussionen.
30 Millionen für Worms Am heutigen Montag konnte der rheinland-pfälzische Infrastrukturminister Roger Lewentz vermelden, dass der Bund jetzt insgesamt 293 Millionen Euro für Verkehrsprojekte in Rheinland-Pfalz genehmigt hat. Dabei ginge es um sechs längst geplante Vorhaben, die teilweise schon seit mehreren Jahren Baurecht. Eines dieser Vorhaben sei die Wormser Südumgehung B 47 neu. Dabei handele es sich um ein Teilstück der überregionalen Bundesstraße 47 und bildet den Lückenschluss zwischen der Anschlussstelle K 17 (Kolpingstraße) und der B 9 südlich von Worms.
„Mit der Südumgehung soll eine leistungsfähige Straßenverbindung als Verteilerschiene für die Stadt Worms mit Entlastungsfunktion für das innerstädtische Straßennetz entstehen“, erläuterte Lewentz. Neben der dringenden Verkehrsentlastung wird die Südumgehung auch zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs in der Stadt Worms beitragen. Die Kosten für die 2,3 Kilometer lange Neubaumaßnahme liegen bei 30 Millionen Euro.
Nach dieser Zusage aus Berlin kann der Bau nun zügig beginnen.