Die Röchling Automotive-Gruppe baut auf dem Firmengelände am Floßhafen ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für 250 Ingenieure und Techniker
Grundstein für Technikzentrum gelegt
Grundsteinlegung für das Technikzentrum der Röchling Automotive-Gruppe in Worms. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Am Dienstagmorgen erfolgte die Grundsteinlegung für das Technikzentrum der Röchling Automotive-Gruppe auf dem Firmengelände am Floßhafen. Bis zum Frühjahr 2017 soll das 4.500 Quadratmeter große Gebäude fertiggestellt sein. Auf drei Geschossen wird es Platz für 250 Ingenieure und Techniker bieten. Bisher sind die meisten dieser Mitarbeiter in anderen Räumlichkeiten auf dem Gelände untergebracht, doch ist dort nur mehr ein beengtes Arbeiten möglich. Zudem plane das Unternehmen, so die kaufmännische Geschäfstführerin, Evelyn Thome, im Jahr 2017 alleine 15 bis 20 zusätzliche Ingenieure einzustellen.
Denkfabrik für Europa
In der „Denkfabrik“ am Rhein werden Projektmanagement, Prozesstechnik, Industrial Engineering, Qualitätsplanung, Vertrieb und Einkauf zusammengführt. Nachdem in den vergangenen Jahren zwei „Technical Center“ in Detroit und Shanghai für die Märkte in Amerika und Asien entstanden, wird der Forschungsstandort Worms für Europa zuständig sein. Nach der Fertigstellung des Technikzentrums sollen in weiteren Schritten die Produktion und der Bereich Logistik in Worms ausgebaut werden. Oberbürgermeister Michael Kissel drückte seine Freude und Zufriedenheit darüber aus, dass der Wirtschaftsstandort Worms einen postiven Schub erhalte.
Weltweit 8.500 Mitarbeiter
Die Röchling-Gruppe beschäftigt weltweit an 77 Standorten in 22 Ländern rund 8.500 Mitarbeiter. Der Stammsitz des Unternehmens ist Mannheim. Die Kernkompetenz liegt im Bereich Kunststoffprodukte. Die drei Unternehmenssparten sind Röchling Automotive, Medizintechnik und der Bereich Industrie mit Hochleistungskunststoffen.