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  • Mo., 18. November 2013, 23:23 Uhr

    Guntersblumer Straßenbeleuchtung wird auf LED-Technik umgestellt

    Die Ortsgemeinde Guntersblum stellt in einem ersten Schritt drei Viertel aller Straßen-leuchten auf modernste LED-Technik um. Die Betriebs- und Wartungskosten sowie die CO2-Belastung werden dadurch deutlich gesenkt.

    Die Straßenbeleuchtung in Guntersblum schlägt jährlich mit 45.000 € in der Gemeindekasse zu Buche. Die bis zu 30 Jahre alten Leuchten sind dabei wahre Stromfresser. Auch die jüngeren Leuchtmittel sind in der Lichtausbeute bei weitem nicht so effizient wie die aktuellen LED-Systeme.

    Einsparungen bei rund 60%
    Auf 60 % Prozent werden die möglichen Einsparungen geschätzt, wenn 327 von den insgesamt 491 der in Guntersblum vorhandenen Straßenleuchten auf modernste LED-Technik umgestellt werden. Betroffen von der Umrüstung sind die noch weit verbreiteten Quecksilberdampflampen, denen ab dem Jahr 2015 die Zulassung entzogen wird und sie damit nicht mehr in den Handel gebracht werden dürfen.

    Die Natriumdampf-Hochdrucklampen, zu erkennen an dem gelben Licht und vorwiegend im Neubaugebiet installiert, bleiben vorerst noch in Betrieb. Das Einsparpotenzial der LED-Technik gegenüber dieses Lampentyps liegt mit 30% deutlich niedriger.

    Der Guntersblumer Gemeinderat hatte sich in der Sitzung vom 28.02.2013 zur Umrüstung auf LED–Technik entschieden. Gerade noch rechtzeitig vor dem Ablauf des Förderpro-gramms, Ende März diesen Jahres, wurde ein Förderantrag gestellt. Mit 20  Prozent und insgesamt 60.000€ wird laut vorliegendem Bewilligungsbescheid des Bundesumwelt-ministeriums die förderfähige Gesamtsumme von 300.000 € bezuschusst. Derzeit läuft das Ausschreibungsverfahren. Die Umrüstung der betroffenen Straßenleuchten soll bis Ende Februar erfolgt sein. 

    CO2-Ausstoß vermindern
    Zugleich ist mit der Umstellung auf LED-Technik auch ein verminderter Ausstoß des klimaschädlichen Gases CO2 um etwa 58 Tonnen im Jahr verbunden. Nachtaktive Insekten werden vom Licht einer LED zudem kaum noch angelockt. Das kaum sichtbare Lichtspektrum und der fehlende UV-Lichtanteil der LED-Straßenleuchten erleichtern den Insekten den Nachtflug. „Auch unser Wartungsaufwand reduziert sich durch die neue Technik deutlich“, ist sich Ortsbürgermeister Reiner Schmitt sicher.

    In Etappen werden auch die Beleuchtungskörper und Beleuchtungsmittel in den gemeindeeigenen Liegenschaften in LED-Technik umgerüstet. Erfolgt ist dies bereits schon mit den Renovierungsarbeiten in der Kindertagesstätte „Spatzennest“, zu Teilen im Rathaus und am Rathausplatz, sowie bei der örtlichen Weihnachtsbeleuchtung. 

     

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