
Ein einfaches und wirksames Mittel den Auswirkungen vom Klimawandel entgegenzutreten und etwas für die Natur zu tun ist das Begrünen von Fassaden. Im März ist die ideale Zeit um Mauern und Fassaden mit Wildem Wein zu bepflanzen.
Einige Osthofener Hausbesitzer hatten sich bereit erklärt, ihre Wände zum öffentlichen Verkehrsraum mit Wildem Wein zu bepflanzen. In einer gemeinsamen Aktion mit dem BUND Osthofen wurde ein Parkplatz in der Friedrich-Ebert-Straße, Fertig-Garagen am Stadtpark und eine Lagerhallen-Rückwand an der neuen „Ladestraße“ mit Wildem Wein bepflanzt.
Auch der Zaun entlang der Bahntrasse wurde mit selbst-rankenden Pflanzen „verschönt“. Das dort gepflanzte „immergrüne Geißblatt“ wird besonders gerne von nachtfliegenden Schmetterlingen besucht und ist eine hervorragende Bienen-Weide.
Begrünte Fassaden sind echte Hingucker mit großer Wirkung: Grünpflanzen an Fassaden kühlen die Gebäudehülle, filtern Schadstoffe und Staub aus der Luft und bieten Vögeln, Kleinsäugern und Insekten einen Lebensraum sowie Nahrung. Vor allem im Innenstadtbereich kommt Fassadenbegrünung eine besondere Bedeutung zu, um dort die unmittelbare Umgebung ökologisch aufzuwerten. Begrünte Fassaden bringen Natur in die Stadt und tragen durch ihre kühlende Funktion zum besseren Wohnklima bei.
Selbst-klimmende Pflanzen wie Efeu, Geißblatt und Wilder Wein sind sehr beliebt bei Vögeln und Insekten, bieten ihnen Nahrung und Unterschlupf, da sie sehr dicht wachsen und die Blüten für unsere heimischen Insekten, allen voran unsere bedrohten Wildbienen überlebenswichtig sind.
Bei Fragen oder Interesse steht Ronald Schmitt vom BUND Osthofen unter E-Mail ronald.schmitt@bund-rlp.de oder unter Telefon 06242/3360 gerne zur Verfügung.