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Fr., 21. Juni 2013, 15:51 Uhr
Start war in Palafrugell bei Barcelona für über 1.621 Kilometer bis nach Guntersblum
Gut verlaufene Zwölf-Tages-Etappenfahrt der Radfahrgemeinschaft
Glücklich über die geschaffte sportliche Herausforderung kamen die zwei Frauen und 13 Männer der RFG Guntersblum von der großen Tour aus der Nähe von Barcelona nach Guntersblum zurück.
Für die 13 Rennradfahrer, darunter zwei Frauen sowie zwei Begleiter im „Besenbus“, war es eine große Herausforderung. Passhöhen, anspruchsvolle Strecken, Umwege waren zu fahren und das Wetter war oft kalt und nass. Glücklich ist die sogenannte „Vuelta Ciclista“ zu Hause angekommen und auf dem Rathausplatz in Guntersblum wurde ihr ein großartiger Empfang bereitet. Mit Radler und spanischen Ole-Hits waren die vielen Gäste gleich in Stimmung. Unter einer Sektdusche wurde das Zielband durchfahren und vom Kindergarten „Zwergenpalast“ winkten ihnen die Kleinen mit selbst gebastelten Fähnchen zu. Ortsbürgermeister Reiner Schmitt lobte die vielen völkerverbindenden Aktionen der RFG. Deren 2. Vorsitzender Michael Loy dankte für die großartige Leistung. Alle Aktiven stellte Reinhard Wilms mit treffenden Worten vor. Ihnen wurde zum Andenken eine Flasche Secco, geziert mit einem Sonderetikett mit ihrem Gruppenfoto, überreicht. Wilms, einer der Gründer der RFG, widmende lobende Worte an den Vorsitzenden Hans Bernstorff und seinen Nachfolger Jürgen Schäfer. Ein herzliches Grußwort für die spanischen Radfreunde übermittelte Joan Villena. „Wir sind sehr emotional gerührt von diesem herzlichen Empfang“, dankte der 1. Vorsitzende Jürgen Schäfer im Namen seines Teams. Mit beschwingtem Gesang und Gitarrenspiel von Sabine Mathes und Jochen Günther wurde der Empfang umrahmt.
Die „Vuelta Ciclista“ hat eine Vorgeschichte. Vor zehn Jahren fuhr die RFG von Guntersblum diese Strecke zu den spanischen Freunden um Hans Bernstorff. Jetzt war der Start dort. Herzlich waren die Aufnahme bei den spanischen Familien und die Verabschiedung in Palafrugell durch den Bürgermeister und den Sportminister. Weingastgeschenke erinnern an Guntersblum. Die Route wurde von Burkhard Schneider und Gernot Eppensteiner akribisch ausgearbeitet. Nebenstraßen waren bevorzugt. Herrliche Landschaften gab es zu sehen. Im französischen Zentralmassiv fuhr man auf den Spuren der Tour-de-France zum Mount Ventoux auf den Gipfel und sah die auf der Straße verewigten Namen der Weltklasserennradfahrer. Dies gab es auch am Grand Ballon im Elsass. Perfekt waren die Hotels im Voraus übers Internet gebucht. Abends genoss man die regionalen Spezialitäten. Diese wurden auch bei den zwei Pausen täglich von den Begleitern Günther Fückel und Hans Bernstorff serviert. Sie begleiteten mit dem „Besenbus“ die Tour. Dabei war ein Ersatzteillager, doch nur fünf platte Reifen waren auszutauschen. Insgesamt eine Tour, die sportliche und logistische Herausforderungen stellte. Deshalb ist man auch dankbar für die Unterstützung von der Volksbank Alzey-Worms und weiteren Förderern, so den Guntersblumer Vinnovativen Winzern und von Winzern und Geschäftsleuten aus der Region.