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  • Do., 07. November 2013, 21:00 Uhr
    TSG Pfeddersheim hat zum Rückrundenauftakt heute um 14.30 Uhr den SV Gonsenheim zu Gast

    Gute 27 Punkte aus der Vorrunde reichen nicht für den Klassenerhalt

    VON KLAUS DIEHL „Pfeddersheim im Sinkflug“? Ein ganzer Punkt aus den letzten vier Spielen hat dafür gesorgt, dass die „Überflieger“ bis dato aus Pfeddersheim auf den 6.  Tabellenplatz abgefallen sind. Doch dafür gibt es viele Erklärungen. Da wäre zum einen das Verletzungspech zu nennen, fielen doch in den letzten Spielen neben den Dauerpatienten Kevin Gotel, Alexander Nazarov, Marcel Edel und Marcel Veek immer wieder weitere Spieler verletzt aus, bei denen es auch heute fraglich ist, ob sie auflaufen können. So die jungen „Himmelsstürmer“ Enis Aztekin und Jonas Frey, wie auch Lucas Oberle noch einige Zeit mit einem Haarriss ausfallen wird.

    Ganz besonders hart könnte es am Samstag werden, wenn auch noch Abwehrchef Matthias Lang nicht dabei sein könnte, der diese Woche grippeerkrankt das Bett hüten musste. Auch der Einsatz von Dennis Seyfert, der sich bei der 0:2-Niederlage im letzten Heimspiel gegen den FK Pirmasens das Knie verdrehte und kurz nach der Pause ausgewechselt werden musste, ist fraglich.

    Dies ist die eine Seite der Erklärung, die andere Seite lässt aber auch erkennen, dass die Mannschaft die Leichtigkeit zu Saisonbeginn wohl etwas verloren hat, dazu die Zweikämpfte nicht mehr so bissig und selbstbewusst angeht, also einfach die Einstellung etwas gelitten hat. Für TSG-Trainer Norbert Hess kommt noch die weitere Erkenntnis hinzu, dass die Anfangserfolge die Konkurrenz dazu veranlasst sieht, defensiver in die Spiele gegen die TSG-Elf zu gehen. Da werden Torchancen nicht konsequent genug ausgespielt und mehr Fehler gemacht als zu Saisonbeginn, und diese, so wie beim 0:2 gegen Pirmasens, gnadenlos ausgenutzt. „Wir hatten in den Wochen bis zum Pokal-Viertelfinale viele englische Wochen, da haben wir besser, engagierter und selbstbewusster gespielt, daran müssen wir gegen den SV Gonsenheim wieder anknüpfen. Für mich beginnt die Rückrunde praktisch wieder bei Null. Der Akku ist nicht leer, wir müssen jetzt einen Neuanfang starten”, so Hess.

    Der 3:1-Sieg im Hinspiel in Gonsenheim darf aber keinesfalls ein Grund sein, heute so ohne weiteres wieder einen Dreier zu erwarten. Denn nach der Trainerübernahme durch Jürgen Collet für den freiwillig zurückgetreten Aydin Ay, haben sich die Mainzer Vorortler allmählich aus der Krise gekämpft und aus den letzten vier Spielen acht Punkte geholt, wobei besonders der 2:1-Sieg am letzten Sonntag in Mechtersheim aufhorchen lässt. Mit 23 Punkten liegen die heutigen Gäste auf einem 10. Tabellenplatz und werden sicherlich Revanchegelüste mitbringen, um sich für die Heimniederlage zu rehabilitieren. TSG-Coach Norbert Hess erwartet ein kampfbetontes Spiel und fordert deshalb seine Spieler, die auflaufen werden und können, auf, wieder vermehrt ihre positiven Tugenden einzubringen.
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