Di., 18.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 20. Juli 2015, 16:32 Uhr
    Neues »Anpfiff ins Leben-Jugendförderzentrum« beim SV Gimbsheim eingeweiht / Menschen schulisch, beruflich und sozial zu Persönlichkeiten entwickeln

    Gutes Gefühl, dass das Geld gut angelegt ist

    Ein weiterer Meilenstein in der Historie des SV Gimbsheim: Am Sonntag wurde das neue Jugendförderzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben. Mit den Vereinsvertretern freuen sich die Repräsentanten von »Anpfiff ins Leben« sowie der Verbandsgemeinde und Kommune. Fotos: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN Keine zwei Jahre sind seit der Kooperation im Bereich ganzheitlicher Nachwuchsförderung zwischen der Stiftung „Anpfiff ins Leben” e.V. und dem SV Gimbsheim vergangen. Nach dem Bau eines Kunstrasens mit der Unterstützung durch die Dietmar-Hopp-Stiftung und dem Umbaus des Clubheim 2014, wurde am Sonntag mit der Einweihung des neuen „Anpfiff ins Leben-Jugendförderzentrums” ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt.

    „Ich habe ein gutes Gefühl, dass das Geld gut angelegt ist”, erklärte Dietmar Hopp. Nach dem Clubheim als wichtigem Baustein, könne nun auch das Förderzentrum nach der „Anpfiff ins Leben”-Philosophie die Arbeit aufnehmen. „Junge Menschen wird die Möglichkeit gegeben, ihre Zukunft zu gestalten”, freute sich Hopp. Neben denn vielen negativen Angeboten gäbe es nun viel Positives indem schulische, berufliche und soziale Kompetenzen gestärkt und Werte vermittelt würden.

    Mehr Aktive, mehr Mitglieder

    Dietmar Hopp verwies mit Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen seiner Stiftung und dem SV Gimbsheim auf einen beträchtlichen Zuwachs an Mitgliedern seit 2012 von 273 auf 353. Im Jugendbereich sei die Zahl der Spieler von rund 60 Kindern auf derzeit 130 Kinder angestiegen.

    Viele im Verein ausgebildete Spieler mögen den Weg in die 1. Mannschaft finden, so Hopp. „Aber auch sportlich weniger Begabte sollen von der Stiftung „Anpfiff ins Leben” profitieren, wünscht sich Dietmar Hopp, dass das Vorzeigebeispiel in Sachen Jugendförderung mit seinen vielen Facetten dem Verein als Ganzes weiteren Auftrieb verleiht.

    Junge Menschen zu Persönlichkeiten entwickeln

    Mit Freude aber auch Ehrfurcht blicke er auf das Projekt der ganzheitlichen Jugendförderung, betonte Dietmar Pfähler, 1. Vorsitzender von „Anpfiff ins Leben”. Der Sport sei eine wesentliche Grundlage, beschrieb Pfähler, dass es Ziel der Stiftung sei, durch die Unterstützung in dem vorhandenen Netzwerk die jungen Menschen zu Persönlichkeiten zu entwickeln. „Wir kümmern uns darum, was aus den Kindern wird”, betonte der Vorsitzende. Dazu zähle auch ein guter Berufsabschluss.

    Danke kommt von Herzen

    „Das Wunder geht weiter”, ließ Horst Heller, Vorsitzender des SV Gimbsheim die Etappen der Zusammenarbeit Revue passieren. Das Jugendförderzentrum sei die Zukunft des Vereines, unterstrich Heller. Mit Nico Marquardt als Ansprechpartner im Förderzentrum habe man die richtige Wahl getroffen. Man könne den verantwortlichen Personen zwar kein Denkmal errichten, aber den Wegbereitern der Partnerschaft zwischen Verein und Stiftung werde die Jugend immer dankbar sein. „Ich möchte ihnen Danke sagen - und das kommt von Herzen!”, so der Vorsitzende abschließend.

    Im Anschluss folgten weitere Grußworte seitens der Orts- und Verbandsgemeinde, ehe der formelle Akt der Einweihung mit dem obligatorischen Durchschneiden eines roten Bandes vor dem neuen Jugendförderzentrum vollzogen wurde. Mit der Fortsetzung des Blitzturnieres zwischen den U16-Junioren aus Hoffenheim und Frankfurt, Tanz- und Showeinlagen der „Magic Flames” neigte sich nach dem Eröffnungsspiel der Sportwoche ein ereignisreicher Tag für den SV Gimbsheim zu Ende.

    INFO
    „Anpfiff ins Leben-Jugendförderzentren”: Durch die Zusammenarbeit mit dem SV Gimbsheim engagiert sich „Anpfiff ins Leben” erstmals in der Region Rheinhessen. Alle Jugendspieler, von den Bambinis bis hin zur B-Jugend, können dadurch unter einem Dach an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen oder individuellen Förderunterrricht vereinbaren. Sechs Lehrkräfte betreuen die Schüler an den Nachmittagen. Ferienprojekte und soziale Aktionen runden das Programm ab. Ab sofort integriert „Anpfiff ins Leben” alle Spieler von der U15 auswärts in seine bewährten Berufsorientierungs- und Beratungsprozesse.

    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige das WormserAnzeige TicketshopAnzeige Amtsblatt
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip SüdhessenAnzeige 3 Füller 1