Der Aufbau der Wohneinheiten für 170 Flüchtlinge auf dem Salamander-Gelände hat begonnen
Gutes nachbarschaftliches Miteinander gewünscht
OB Kissel macht sich ein Bild vom Baufortschritt auf dem Salamandergelände.
Wohneinheiten für 170 Flüchtlinge sollen auf dem Salamander-Gelände nach und nach entstehen. Die Bauarbeiten sind inzwischen in vollem Gange.
Nach der Erschließung des Areals hat nun der Aufbau der Gemeinschaftsunterkunft mit dem ersten Abschnitt begonnen. Zunächst wird die Versorgungseinheit – also der Container mit Gemeinschafts- und Waschküchen – errichtet. Oberbürgermeister Michael Kissel rechnet damit, dass bis Mitte April alle Anlagen bezugsfertig sein werden.
Sofern keine neuen Zuweisungen erfolgen, können alsdann die beiden derzeit als vorübergehende Flüchtlingsunterkünfte genutzten Turn- und Sporthallen in Worms und Heppenheim geräumt und wieder regulär genutzt werden.
Entgegen anderslautender Gerüchte werden die Anwohner des Salamander-Geländes nicht mit den Kosten für die Erschließungsarbeiten des betreffenden Areals belastet. Sämtliche Kosten, die sich auf rund 2,2 Millionen Euro belaufen, werden aus den der Stadt zugewiesenen Mitteln von Bund und Land finanziert.
Integration voranbringen
„Ich hoffe auf ein gutes nachbarschaftliches Miteinander zwischen den Anliegern und den Bewohnern der Unterkünfte, um das Zusammenleben zu erleichtern und die Integration asylsuchenden Menschen voranzubringen“, betont OB Kissel.
Zudem verspricht er, die Anwohner nach Fertigstellung der Anlage zu einer Besichtigung und nach Bezug dann auch zu einer Begegnung mit den dort untergebrachten Menschen einzuladen.
„Nur durch das gegenseitige Kennenlernen können etwaige Vorbehalte und Sorgen überwunden werden“, weiß der Stadtchef.