Gefährdender Vandalismus in der Karl-Hofmann-Anlage / Zeugen gesucht
Hainbuchenhecke brachial herausgerissen
Vandalismus in der Karl-Hofmann-Anlage. Eine Hainbuchenhecke wurde mutwillig herausgerissen.
„Da verschlägt es einem doch glatt die Sprache“, ärgert sich Dieter Rauh von der Grünflächenabteilung über einen Vorfall, der ihm am 19. Dezember zugetragen worden ist. In der Karl-Hofmann-Anlage wurden Teile der dort befindlichen Hainbuchenhecke brachial herausgerissen. Aufgrund des Schadensbildes liegt die Vermutung nahe, dass sich hier Unbekannte kurzerhand eine Ein- oder Ausfahrt für ihr Fahrzeug geschaffen haben. Für die Grünflächenabteilung war sofortiges Handeln angesagt, da nicht auszuschließen war, dass Autofahrer oder Kinder entgegen der Einbahnstraße auf die B 9 gelangten, mit unter Umständen fatalen Folgen.
Zunächst wurde die Öffnung umgehend mit einem stabilen Bauzaun gesichert, der täglich überwacht werden muss, bis die Hecke wieder neu eingepflanzt und die Lücke geschlossen ist. „Da eine Hecke keinen Schutz vor Wiederholung einer solchen Vandalismus-Tat bietet, bleibt uns aus Sicherheitsgründen nichts anderes übrig, als einen stabilen Stabgitterzaun vor die Hecke einzubauen“, sieht Dieter Rauh keine andere Alternative. Die Maßnahme ist für das Frühjahr geplant. Nach Abschluss aller Arbeiten werden sich die Gesamtkosten auf insgesamt rund 4.000 Euro belaufen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei oder die Grünflächenabteilung (Telefon 06241/853-6710).