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  • Do., 19. November 2015, 13:01 Uhr
    „Deutlicher Ausdruck von Hirnlosigkeit” – Verwaltung stellt Strafanzeige

    Hakenkreuze im Stadtpark

    In der vergangenen Nacht haben unbekannte Täter die erst am Montag von der Ahmadiyya-Gemeinde gespendete Bank am „Äschebuckel“ im Stadtpark mit mehreren Hakenkreuzen besprüht. Auch das Spenderschild wurde nun bereits zum zweiten Mal entfernt. „Wir haben es hier mit einem primitiven, rechtsextremen Akt von Vandalismus zu tun, den ich auf das Schärfste verurteile“, zeigt sich Oberbürgermeister Michael Kissel verärgert und beschämt ob der niederträchtigen Tat.

    Auf Anregung der Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde ist am Fuß des „Äschebuckels“ ein „Baumhain des Friedens und der Integration“ aus verschiedenen Zierkirschen entstanden. Seit Beginn der Aktion im Jahre 2011 hat die Gemeinde zusammen mit der Stadt insgesamt sieben Bäume gepflanzt. Erst vergangenen Montag vollendeten Stadt und Gemeinde den Baumhain. Mit den Baum- und Sitzbankspenden wollte die Gemeinde ihre Verbundenheit und Verwurzelung mit Worms zum Ausdruck bringen. „Umso verabscheuungswürdiger ist nun diese Tat, die sich gezielt gegen die Spende der Gemeinde richtet“, so Kissel. Man habe es, wie in rechtsextremen Kreisen häufig zu beobachten, mit einem deutlichen Ausdruck von Hirnlosigkeit zu tun. Und die Stadt wird nicht untätig bleiben: Die Bank wird vorerst abgebaut, gereinigt und neu gestrichen, gegen die unbekannten Täter stellt die Verwaltung Strafanzeige.

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