Pfingstmarkt: Regionale Händler und Blaulichtfamilie zeigen sich / Präsentation der Backfischbraut
Handel und Rummel mit viel Tradition
Auf viele Schausteller und Händler können sich die Besucher aber wie jedes Jahr freuen. Archivfoto: Ina Pohl
Der Wormser Pfingstmarkt geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Bis heute hat er Bestand und erfreut jedes Jahr zu Pfingsten seine Besucher. Ab Samstag, dem 4. Juni, bis Sonntag, dem 12. Juni, findet dieser nun wieder auf dem Wormser Festplatz an den Rheinbrücken statt. Der traditionsreiche Markt hat dieses Jahr neue Akzente im Programm. Auf viele Schausteller und Händler können sich die Besucher aber wie jedes Jahr freuen.
„Nach Ostern ist Pfingstmarkt-Zeit, das war schon immer so und das ist in diesem Jahr zum Glück auch wieder so“, zeigt sich Oberbürgermeister Adolf Kessel voller Vorfreude. Die Pandemie hatte in den letzten beiden Jahren dieser Zeitrechnung einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Umso mehr freut sich das Stadtoberhaupt am Samstag, dem 4. Juni, 15 Uhr, auf der Bühne des Festplatzes den Markt feierlich zu eröffnen. Aber er kommt nicht alleine, sondern hat seinen Amtskollegen, den „Bojemääschter vun de Fischerwääd“ mit dabei. Dieser legt mit Musikzug, den „Fischerwäädern“ und der diesjährigen Backfischbraut einen Fußmarsch von der Großen Fischerweide zum Festplatz hin. Nach dem Grußwort des „richtigen“ Oberbürgermeisters folgt die offizielle Präsentation der neuen Backfischbraut durch den Brauchtumspflege e. V. und anschließend ein Rundgang über das Gelände.
Neues Konzept
Nach der ungewollten längeren Vorbereitungszeit hat sich die für „Messen und Märkte“ zuständige städtische Abteilung unter Federführung der Bürgermeisterin Stephanie Lohr ein neues Konzept für den Wormser Pfingstmarkt ausgedacht: „Unser Markt soll mehr wie andere den regionalen Handel fördern. Deshalb haben wir für unsere Händler den Bereich ‚Support Your Local‘ geschaffen. Dort präsentieren lokale Unternehmen unsere Region von der besten Seite“, gibt Lohr einen Vorgeschmack. In mehreren Buden können dort die Besucher ein täglich wechselndes Angebot regionaler Händler, Unternehmen und Organisationen genießen. Der gesamte Festplatz teilt sich in Rummelplatz und Ausstellungsbereich auf.
Es stellen sich diesmal nicht nur Händler auf dem Pfingstmarkt vor: Stände haben neben Firmen und Organisationen in diesem Jahr auch die „Blaulichtfamilie“. Polizei und Rettungsdienste zeigen sich auf dem Gelände in einem ganz besonderen Einsatz. Sie wollen dort ihren Berufsständen alle Ehre machen, ihre Arbeit erklären und für Begeisterung beim Nachwuchs sorgen. Alle Fans von „Oldtimern“ können sich zudem auf eine Schau, ein kleines „Oldtimer-Treffen,“ am Pfingstmontag, 6. Juni, 11 Uhr, auf der Grünfläche neben der Rheinstraße freuen.
Familientag am 9. Juni
Aber was wäre ein Pfingstmarkt ohne die Zunft der Schausteller? Sie bescheren den Besuchern unterhaltsame Fahrgeschäfte und Süßwaren, Deftiges und Erfrischendes. Am Donnerstag, 9. Juni, gilt den Familien die besondere Aufmerksamkeit der Schausteller. Denn da ist Familientag. Dann können die Besucher das gesamte Angebot der Schausteller zu ermäßigten Preisen in Anspruch nehmen. Darüber hinaus hat der Schaustellerverband ein buntes Familienprogramm aufgestellt. Vor allem die kleinen Besucher können dann spannenden Programmpunkten wie einem Kasperltheater lauschen.
Für Groß und Klein ist der Pfingstmarkt samstags von 14 bis 23 Uhr, sonntags von 11 bis 23 Uhr, Pfingstmontag von 11 bis 22 Uhr sowie Dienstag bis Freitag von 14 bis 22 Uhr da. Der Eintritt auf das Gelände ist für alle Altersklassen frei. Mehr Infos zum Pfingstmarkt stehen unter www.pfingstmarkt.de.