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  • So., 18. März 2018, 09:58 Uhr
    Mitgliederversammlung 2018 beim Heimatverein-Leiselheim e.V. wirft Licht und Schatten auf seine Aktivitäten

    Hauptsorge ist fehlendes Vereinsheim

    Der immer noch „heimatlose“ Heimatverein Leiselheim hat seine Mitglieder am 15. März in den Saal der EUTERPIA in der Adam-Riese-Straße zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen.

    Der Bericht des Vorsitzenden, Heiner Bock, ging besonders auf die Veranstaltungen des letzten Jahres ein: Das Jahresheft 2017 wurde erstmals im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert. Auch auf dem Nikolausmarkt war es wieder sehr gefragt. Diese Veranstaltung war wieder gut besucht, ist sie doch zu einer Traditionsveranstaltung geworden: Neben den Treffpunkten an den Ständen waren die Vorführungen, die Kegelbahn im Freien, das Heimat-Ratespiel und natürlich der Besuch des Nikolaus die Höhepunkte.

    Es gab auch einige weniger schöne Dinge zu erwähnen, so musste die Pflege des Kriegerdenkmals im Friedhof aufgegeben werden, da Roswitha Schlösser und Ruth Lott die Arbeit nicht mehr bewältigen konnten. Ihnen wurde bereits öffentlich für ihr langjähriges Engagement gedankt. In diese Rubrik der weiniger schönen Dinge gehörte auch, dass die vielen Artefakte des Vereins immer noch keine geeignete Unterkunft gefunden haben und im ganzen Ort an verschiedenen (zum Teil ungeeigneten) Stellen untergebracht werden müssen – So gehört die Hauptsorge des Vereins immer noch der Suche nach einem geeigneten Vereinsheim.

    Nach dem Abschluss der Regularien kam für die Anwesenden der Höhepunkt des Abends: Die Vorstellung der Jahres-Zeitungs-Bücher, der historischen Schilder für entsprechende Gebäude und verschiedene Sachspenden.

    Sammlung von Dr. Lucius wird fortgesetzt
    Die von Dr. Lucius begonnen Sammlung von Zeitungsartikeln, die Leiselheim betreffen, wurde fortgesetzt. Es entstanden so für jedes Jahr dicke Bücher, die bei Heimatforschern begehrt sind. Als Neuerung wurde jetzt (ab 2015) eine Digitalisierung eingeführt, wodurch ein schneller Zugriff ermöglicht wird. Spontan wurden einige CDs bestellt. Der Verein kann sie gegen eine adäquate Spende an Interessierte abgeben.

    Die Schilder, mit denen historische Gebäude und Orte in Leiselheim versehen werden sollen, liegen montagefertig vor. Sie weckten bei den Anwesenden so manche Erinnerung an vergangene Zeiten, denn das heutige Original gleicht oft nicht mehr dem früheren Zustand. Da ist es hilfreich, dass man sich per Strichcode unter www.heimatverein-leiselheim.de/Gebaeude.html den Inhalt herunterladen kann, um ihn zuhause in Ruhe zu studieren.

    Auch die Exponate, die Edith Schams für das Archiv des Vereins spendete, fanden reges Interesse: geschnitztes Leiselheimer Holzwappen, Leiselheimer Kachel, Ortswappen aus Metallguss und ein Album mit alten Leiselheimer Fotografien und Zeitungsausschnitten.

     

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