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  • Mi., 07. August 2013, 21:52 Uhr
    Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und Bürgermeister Ralph Bothe im Gespräch mit Medizinern

    Hausärztliche Versorgung in der VG Monsheim für die Zukunft sichern

    Die Monsheimer SPD-Abgeordnete im Mainzer Landtag, Kathrin Anklam-Trapp. Foto: SPD Alzey-Worms


    Um den aktuellen Sachstand der hausärztlichen Versorgung in der Verbandsgemeinde Monsheim zu diskutieren, haben die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp und VG-Bürgermeister Ralph Bothe die praktizierenden Hausärzte in der Verbandsgemeinde Monsheim zu einem Runden Tisch eingeladen. „Die hausärztliche Versorgung auf dem Land ist eines der zentralen Themen der Landes- und Kommunalpolitik“, betont Kathrin Anklam-Trapp.

    In ländlichen Regionen wird es zunehmend schwieriger, freiwerdende Arztsitze wieder zu besetzen. Dies bekamen zuletzt die Bürgerinnen und Bürger in Offstein zu spüren, als der dortige Hausarztsitz bei Aufgabe der Praxis nach Gundheim verkauft wurde. Für Offstein gibt es nach Auskunft von Ortsbürgermeister Robert Kuhn aber immerhin eine zunächst provisorische Lösung: Jeweils dienstags ab 15 Uhr hält Dr. Bernhard Jeschek aus Worms-Horchheim seine Sprechstunde im Nebenraum der Engelsberghalle ab. Die Gemeinde stellt die Halle zur Verfügung, um auch eingeschränkten Patienten einen barrierefreien Zugang zu einer ortsnahen hausärztlichen Versorgung zu ermöglichen, erläutert Robert Kuhn.

    Versorgung noch gewährleistet
    „Noch haben wir eine relativ gute hausärztliche Versorgung in der VG Monsheim“, so Anklam-Trapp. So wurde die Praxis von Dr. Berger in Flörsheim-Dalsheim von dem erfahrenen Hausarzt Klaus Pfitzner übernommen, der zuvor in Westhofen praktizierte. Sein Team wird durch Frau Dr. Wolf verstärkt und soll demnächst durch eine weitere Ärztin ergänzt werden. Ein wichtiger Bestandteil des Praxisteams ist die Diabetesberaterin Frau Stridde.

    Ein wichtiges Ergebnis des Gesprächs ist die Ankündigung der etablierten und sehr erfahrenen Ärzte Dr. Dagmar Seifert und  Dr. Rainer Bals, noch weitere fünf Jahre in Monsheim praktizieren wollen. Damit ist nach Ansicht von Anklam-Trapp und Bothe die ärztliche Versorgung in der VG Monsheim für die nächsten Jahre hervorragend gesichert.

    „Es gilt, diese Zeit zu nutzen, um für Nachfolger zu werben, beispielsweise durch das praktische Jahr eines angehenden Hausarztes. Um den Beruf des Landarztes attraktiver zu machen, muss allerdings auch die Bezahlung deutlich besser werden und sich wieder stärker an der tatsächlich erbrachten Leistung orientieren“, war das gemeinsame Fazit aller Beteiligten am Ende des Meinungsaustauschs - auch mit Blick auf die Kassenärztliche Vereinigung.

     

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