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Do., 25. Januar 2018, 16:38 Uhr
TuS Hochheim Tischtennis mit Erfolg gegen den TV Eich und TV Leiselheim VIII
Heimerfolg drei Tage später vergoldet
Er war dann mal so frei: Viermal ging TuS-Kapitän Manfred Schofer gegen Hohen-Sülzen an die Platte, viermal kehrte er von dort als Sieger zurück. Der Lohn für das Team war beim 6:6-Unentschieden immerhin ein Punkt.
Die Tischtennisspieler des TuS Hochheim II haben ihren 7:2-Heimerfolg über den TV Eich drei Tage später vergoldet. Beim Mitkonkurrenten um den Ligaverbleib, dem TV Leiselheim VIII, gab es am Montagabend einen nicht für möglich gehaltenen 7:0-Erfolg. „Ich traue mich gar nicht, dass zu schreiben“, war TuS-Kapitän Christian Metzenroth per WhatsApp nach dem Auswärts-Coup etwas sprachlos. Das hatte seine Gründe: Mit Norbert Münch, Wolfgang Döppert und Sebastian Elvers fehlten beim A-Klasse-Vertreter die Nummern Eins bis Drei. Metzenroth halb im Ernst, halb im Spaß: „Da wollte ich schon den Tischtennisschläger an den Nagel hängen“. Zum Glück tat er dies nicht. Mit Thomas Schmitt und Peter Fimmers als Ersatzleute „im Gepäck“ machte sich Hochheims zweite Garnitur mit gedämpfter Stimmung auf den Weg und wurde von einem ebenfalls ersatzgeschwächten TVL mit den Worten begrüßt: „Bei uns fehlt die Nummer eins. Da steht einem engen Spiel nichts im Wege“, so TVL-Mannschaftsführer Graf. Doch es kam gänzlich anders. Grafs finale Erklärung: „Ihr liegt uns einfach nicht.“
Und weil dem so war, ging Punkt um Punkt an das TuS-Quartett. Metzenroth/Schmitt und Mechling/Fimmers besorgten durch Siege in den Auftaktdoppeln für eine 2:0-Führung, die durch Metzenroth (2), Mechling, Schmitt und Fimmers, der im fünften Satz knapp gewann, nach und nach auf letztlich 7:0 ausgebaut wurde. Genau wie in der Vorrunde startete Hochheim nun mit zwei Siegen in die Halbserie. Ob das ein gutes Omen ist? 2017 folgten danach sieben Niederlagen am Stück. Metzenroth: „Das müssen wir dieses Mal unbedingt vermeiden.“ Was die fünfte Mannschaft im Duell mit TuS Hohen-Sülzen IV vermied, war eine Auftaktpleite im neuen Sportjahr. Schiedlich und friedlich mit einem 6:6-Unentschieden endete die Heimpartie, in der Kapitän Manfred Schofer einen Sahnetag erwischte und gleich vier Zähler beisteuerte.