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  • Di., 19. November 2024, 18:58 Uhr
    Tischtennis Oberliga Südwest Herren: TV Leiselheim muss nach einkalkulierter Klatsche gegen Herbstmeister TSG Kaiserslautern II bittere 4:6-Niederlage gegen TTC Berus quittieren

    Herber Dämpfer im Abstiegskampf

    Yaroslav Chmykhalenko hatte den Punktgewinn für den TV Leiselheim im Match gegen TTC Berus mehrfach auf dem Schläger, doch im Duell mit dem saarländischen Spitzenspieler Jan-Philip Becker musste der 17-jährige TVL’ler nach drei eigenen Matchbällen eine hauchdünne Fünfsatz-Niederlage hinnehmen.

    Wieder nichts Zählbares für die Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim am vierten Doppel-Spieltag der Tischtennis Oberliga Südwest 2024/2025 der Herren. Konnte man die glatte 0:10-Klatsche gegen den neuen vorzeitigen Herbstmeister TSG Kaiserslautern II durchaus noch im Bereich der Erwartungen ansiedeln, so stellt die unglückliche 4:6-Pleite gegen den TTC Berus einen herben Dämpfer im Kampf um den Klassenerhalt dar. Zumal die bereits dritte 4:6-Hinrunden-Niederlage der trotz des Ausfalls von Leiselheims Nummer zwei Aleksandar Grujic wacker kämpfenden Wormser gegen die Männer aus dem Landkreis Saarlouis im Saarland absolut vermeidbar gewesen wäre.

    Favorit lässt nichts zu

    Unangefochten. So marschierte die mit zahlreichen jungen Tischtennis-Talenten gespickte Drittliga-Reserve der TSG Kaiserslautern bisher durch die Oberliga Südwest. Daran änderte sich auch beim Gastspiel der Pfälzer in der Nibelungenstadt nichts. „Ein Team, das wohl auch in der Regionalliga ganz oben dabei wäre“, schnalzte TVL-Spielertrainer Thomas Strieder ob der Klasse der Kontrahenten anerkennend mit der Zunge. Gegen den Peruaner Adrian Vincente Rubinos Castillejo, mit 20:0 Einzel-Siegen bester Oberliga-Akteur, den US-Amerikaner Aryan Jha (8:0) und die beiden deutschen Jungstars Lasse Becker und Christopher Enders war für die junge Truppe um Thomas Strieder nichts zu erben. Einzig Leiselheims Topspieler Max Klink war bei der knappen 2:3-Niederlage gegen Lasse Becker nah dran am Ehrenzähler.

    Vergebene Matchbälle, vergebene Chancen

    Ganz nah dran am Punktgewinn bewegten sich die Wormser Vorortler mehrfach im Match mit dem TTC Berus. Schon das Doppel des Vater-Sohn-Duos Thomas und Richard Strieder gegen die TTC-Top-Paarung Jan-Philip Becker/Til Sander stand fünf spannende Sätze auf Messers Schneide. Und auch der erst 17 Jahre junge Yaroslav Chmykhalenko spielte gegen Jan-Philip Becker stark auf, erspielte sich drei Matchbälle, die allesamt ungenutzt blieben. 

    So stand nach den zwei Siegen von Yaroslav Chmykhalenko/Max Klink im Doppel und Max Klink im ersten Einzel ein 2:2 statt eines absolut möglichen 4:0 auf der Anzeigetafel zu lesen. „Die vergebenen Chancen haben sich bitter gerächt“, zog Thomas Strieder am Ende der Partie entsprechend enttäuscht Bilanz. Denn die wacker kämpfenden TVL-Youngster Yaroslav Chmykhalenko und vor allem auch der erst 15-jährige Richard Strieder zeigten mit klasse Vorstellungen im zweiten Durchgang der Einzel auf, was möglich gewesen wäre. Am Ende aber stand wieder eine 4:6-Niederlage zu Buche, die einen heftigen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt bedeutet.

    TV Leiselheim vs. TSG Kaiserslautern II  0:10
    Punkte TVL: keine

    TV Leiselheim vs. TTC Berus  4:6
    Punkte TVL: Max Klink/Yaroslav Chmykhalenko, Max Klink, Yaroslav Chmykhalenko, Richard Strieder

     

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