Die Aula konnte die Besucher zum Erntedankefest an der Wonnegauschule kaum fassen. Unter großem Gedränge verfolgten die Gäste die Darbietungen der einzelnen Klassen, die mit dem Lied von Herrn Bst begann und über Sketche zum Schulleben über die Präsentation von Lutherrose und Praktikum in der Verleihung der Urkunde als BNE-Schule gipfelte. Seit Samstag darf sich die Wonnegauschule durch Verleihung der Urkunde der Staatsministerin Stefanie Hubig durch den BNE-Beauftragten Daniel Kreuser Modellschule im Netzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung nennen.
Das Schulprofil der Wonnegauschule orientierte sich schon seit langem an den Grundlagen nachhaltiger Bildung. So stehen schon immer Upcycling und Reparatur statt Wegwerfen im Fokus. So wird im Unterricht gegen Verschwendung von z.B. Papier und Nahrungsmitteln gearbeitet. In Arbeitslehre und in den AGs entstehen aus abgelegten Gegenstände neue, Brauchbare. Der Schulgarten wird jahreszeitlich ohne Einsatz von Insektiziden und Pestiziden bewirtschaftet und aktiver Insektenschutz betrieben. Beispielhaft zu sehen ist dies u.v.a. an dem von Schüler neu gestalteten Schulschild, Nistkästen, Schmetterlingshäusern oder am Wildbienenprojekt . Aber auch die regelmäßig stattfindenden Schulversammlungen mit aktiven Gestaltungsmöglichkeiten durch die Schüler sind Teil der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
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