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  • Mo., 05. Mai 2025, 09:37 Uhr
    Handball: TG Osthofen verliert mit 20:32 gegen St. Ingbert-Hassel / Hoffnungsschimmer bleibt bestehen

    Herren gehen im Saarland baden

    Alle Anweisungen von Trainer Mirco Höfler liefen in St. Ingbert ins Leere.
    Archivbild: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Mit diesem Ergebnis war so nicht zu rechnen: Die TG Osthofen geht im zweiten Qualifikationsspiel für die Regionalliga bei St. Ingbert-Hassel mit 20:32 (11:14) baden. Haben die Herren mit einem schlechten Spiel die Saison in den Sand gesetzt? Noch haben sie die Chance, das zu verhindern. Dazu brauchen sie die Hilfe der SG Hunsrück, die am kommenden Samstag mindestens einen Punkt gegen die Saarländer holen muss. Zusätzlich muss die TGO ihr Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr gegen die HSG Dudenhofen/Schifferstadt gewinnen.

    Eine bittere Pille

    „Das ist eine bittere Pille für uns alle. Wir haben alles versucht, aber nicht sist gelaufen", so Trainer Mirko Höfler. Egal ob Veränderungen auf den Positionen oder Systemumstellungen, nichts kam zum Tragen. Das Problem waren die vielen vergebenen Torchancen. Was am Donnerstag noch fast hundertprozentig funktionierte, nämlich die Tore über die Außen, brachte kaum einen Erfolg. Zahlreiche freie Dinger wurden verworfen. Wenn dann auch noch der gegnerische Torhüter einen Sahnetag erwischt, macht sich schnell Resignation breit.  Dazu kamen drei vergebene Siebenmeter und zahlreiche freie Bälle, die nichts einbrachten.

    Bis zum 5:5 war noch alles im normalen Rahmen. Der 8:14 Rückstand wurde in der Schlussphase mit drei schnellen Toren auf 11:14  reduziert. Der zweite Durchgang begann für die TGO vielversprechend. Die Angriffe der Gastgeber konnten abgefangen werden und hätten mit schnellenKonterstößen auch ins Ziel führen müssen. Doch auch die Pause brachte keine Verbesserung in der Verwertung. 

    „Wir werden nicht aufgeben"

    Der endgültige Knackpunkt war die Disqualifikation für Yannik Knobel, nach drei Mal zwei Minuten Strafen. Zwei weitere Zeitstrafen kamen noch hinzu, so dass teilweise nur drei Feldspieler auf dem Feld standen. Die Phase nutzten die Gastgeber gnadenlos aus und machten aus einem 13:17 ein 14:21. Die Messe war damit gelesen. Das Trainerteam erhöhte das Risiko, stellte auf eine offensivere 5-1-Deckung, aber am Ende alles vergebens. Trainer Mirko Höfler: „Wir werden nicht aufgeben. Wir werden alles Mögliche ausschöpfen um das Unmögliche noch möglich zu machen. Natürlich wissen wir auch, dass wir auf Hunsrück hoffen müssen.“

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