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  • Di., 10. März 2026, 11:40 Uhr
    HANDBALL: TG Osthofen hält den Druck auf die führenden Teams hoch

    Herren hoffen weiterhin

    Nach seiner langen Verletzungspause kommt Jan Scherer immer besser in seine gewohnte Form hinein. Das belegen seine zehn Tore beim klaren Heimerfolg.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben ihre Hausaufgabe mit Bravour erledigt. Im Duell Dritter gegen den Vierten MSG Iggelheim/Meckenheim war die Partie eine einseitige Sache. Schon früh war eigentlich klar, wenn die TGO das heute so durchziehen, dass sie am Ende auch als Sieger vom Feld gehen werden. Das Ergebnis von 28:20 (13:9) war sogar noch etwas schmeichelhaft für die Gäste. 

    TGO-Trainer Mirko Höfler: „Wir waren um einiges besser als bei der Niederlage in der letzten Woche. Die Einstellung stimmte und mein Team hat ein anderes Gesicht gezeigt.“ Vor allem Rückraum-Ass Jan Scherer war glänzend aufgelegt. Nach knapp vier Minuten Spielzeit hatte er den Gästen schon drei Würfe in den Kasten gesetzt. Nach dem Schlusspfiff war Jan mit zehn Toren sicherster Torschütze. „Jan hat Verantwortung übernommen. Nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr“, so der Coach. Nach seiner Handverletzung ist er die ganze Hinrunde ausgefallen und kommt jetzt immer stärker an sein Leistungshoch heran. 

    Glänzende Deckung

    Das zweite Lob vom Trainer erhielt der komplette Deckungsverbund zusammen mit den Torhütern. Die Umstellung zur 6:0-Deckung zeigte Wirkung. Durch die Ausfälle von Luca Steinführer und Silas Höfler musste die Abwehr neuformiert werden. Nach einer Sieben-Tore-Führung wurden einige Gelegenheiten leichtsinnig vergeben, sodass die Gäste etwas verkürzen konnten.

    Mirko Höfler: „In der Pause haben wir den Jungs mit auf den Weg gegeben, die Ruhe zu bewahren, klare Abschlüsse zu suchen und kein Risiko einzugehen.“ Diesmal haben sie gut zugehört und die Vorgaben erfüllt. Schnell wurde über 17:9 ein 22:12-Vorsprung. Der Erfolg wackelte in keiner Phase der Partie. 

    Nächstes Spiel

    Mit dem Sieg stehen sie momentan auf dem zweiten Tabellenplatz. HLZ Friesenheim/Hochdorf steht einen Punkt dahinter, mit einem Spiel weniger. Die TGO muss auf einen Ausrutscher hoffen. Sie haben es nicht in der eigenen Hand, doch Hoffnung ist vorhanden. Noch stehen vier Spieltage auf dem Programm. Eine weitere Schwächephase dürfen sie sich nicht erlauben. Vor allem nicht am Sonntag, wenn sie um 18 Uhr beim Tabellenletzten HSG Landau/Land antreten müssen.

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