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Sa., 26. November 2016, 00:07 Uhr
In der EWR-Arena trifft der VfR Wormatia um 14 Uhr auf die TSG Hoffenheim II / Torchancen konsequent nutzen
Heute ist wieder voller Einsatz und Konzentration gefragt
Auch Kapitän Florian Treske zeigte beim 3:1-Sieg am letzten Samstag gegen den VfB Stuttgart II deutlich aufsteigende Tendenz und konnte in der obigen Szene gleich gegen drei Gegenspieler den Ball behaupten. Foto: Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Zugegegen, die U23 des Bundesligisten gehört nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Wormaten. Von bisher 13 Spielen gegen die Kraichgauer konnten nur deren drei gewonnen werden und zweimal spielte man Unentschieden. Der letzte Sieg datiert vom 20. April 2014, als man auswärts mit 2:0 gewinnen konnte. Der letzte und einzige Heimsieg gelang am 11. März 2012 mit 2:1. Das Hinspiel der aktuellen Saison wurde am 16. August diesen Jahres durch ein Tor in der Schlussphase mit 0:1 verloren. Soviel zur Statistik, die aber in ihren Zahlen bekanntlich hinter dem Pflug des gezackerten Feldes liegt. Positiv ändern kann man die Statistik aber heute mit einem Dreier oder sogar mit einem Remis, was sicherlich keine leichte Aufgabe gegen den Tabellenfünften sein dürfte.
Mit dem 3:1-Sieg am letzten Samstag gegen den VfB Stuttgart II haben die Wormaten aber bewiesen, dass sie an einem guten Tag jedem Gegner Paroli bieten können, wenn die Einstellung stimmt. Gegen Stuttgart soll es keine Eintagsfliege gewesen sein, was auch für die noch folgenden Spiele bis zum Jahresende beim FC Astoria Walldorf und zum Abschluss in der EWR-Arena gegen den 1. FC Saarbrücken gelten soll. Nicht nur ein Wunsch und durchaus realistisches Ziel, das hofft Trainer Steven Jones auch heute und fordert die nötige Konzentration und den vollen Einsatz seiner Mannschaft. Der Sieg gegen Stuttgart hat viel Ballast vom Team genommen und sollte Mut machen.
Kräfte gut einteilen
„Wenn es gegen Hoffenheim gelingt, die Kräfte gut einzuteilen, ist der Spielausgang offen”, setzt Steven Jones auch auf mehr Tempospiel in Richtung gegnerisches Tor. Da sollten möglichste alle Spieler Verantwortung übernehmen, denn auf Jan-Lucas Dorow werden die Hoffenheimer nach seinem Hattrick gegen die U23 des VfB Stuttgart sicher ein besonderes Augenmerk richten. Für Steven Jones spielt es keine Rolle, mit welcher Formation Hoffenheim heute antreten wird. „Darauf haben wir keinerlei Einfluss”. Rückblickend auf das etwas unglückliche 0:1 im Hinspiel, ist ihm jedoch der schnelle Atik in Erinnerung, den es in seinem Aktionsradius einzuschränken gilt.
Stulin, Köksal und Saiti fallen aus
Leider gilt es heute den gelb gesperrten Alan Stulin und die beiden angeschlagenen Akteure Fatih Köksal und Enis Saiti zu ersetzen.
Dennoch ist Trainer Steven Jones überzeugt, heute eine gute Mannschaft auf den Rasen in der EWR-Arena zu schicken. Alle Spieler genießen das Vertrauen des Trainer-Trios Steven Jones, Max Mehring und Mario Cuc, die auf die Unterstützung vieler Fans setzen. Alle Wormatia, packen wir es wieder an!