Gundheim: Die Theatergruppe des Heimatvereines als echter Stimmungsmacher bei „Ein Mädchen muss her!“
Hier blieb kein Auge trocken
Von links: Iris Peterek (Leitung), Sophia Gamradt (Maske), Schauspieler Marcus Heid, Heinz Gröger, Lothar Maier, Ute Gröger, Marius Bäcker, Souffleuse Melitta Merkel, Schauspieler Daniela Nikolay, Astrid Gamradt, Thomas Marhöfer und Nicole Blum (Maske).
Endlich konnte sie wieder spielen – die Theatergruppe des Heimatvereines Gundheim. Die Stimmungsmacher wurden während der letzten drei Jahre schmerzlich vermisst. Traditionell zum 2. Adventswochenende am 8. und 9. Dezember traten sie mit der Aufführung „Ein Mädchen muss her!“ auf die liebevoll gestaltete Bühne.
In dem Lustspiel in drei Akten von Erich Koch wird die traute Idylle zweier Schwestern mit Familien durch den Tod der ungeliebten dritten Schwester jäh erschüttert. Die Geschwisterliebe konnte bisher nichts trüben, auch nicht die beiden Ehemänner, die eindeutig „die zweite Geige spielen“. Die Beiden versuchen verzweifelt, ihr einziges monatliches heimliches Vergnügen in der „Schwarzen Katz“ zu retten. Die Schwester verfügte per Testament, dass die Familie das Haupterbe antritt, in welcher als erstes ein Mädchen geboren wird - dies nötigt zum Einsatz aller Kräfte.
Viele Zuschauer kommentierten: „So habe ich schon lange nicht mehr gelacht!“ Das Publikum bedankte sich mit „Standing Ovations“.