Patenarbeit der Kolpingsfamilie Worms an Pfrimmtalschule hat begonnen
Hilfe beim Start in die Berufsausbildung
Nach rund einjähriger Vorbereitung war es endlich soweit. Das Ausbildungspatenprojekt der Kolpingsfamilie Worms in der Pfrimmtalschule konnte beginnen. 13 Schüler können nun auf die Hilfe eines Paten bei ihrem Start in die berufliche Ausbildung zurückgreifen.
Die Paten suchten zunächst die Klassen 9 a und b in ihrem Klassensaal auf, um sich und das Projekt den Schülern vorzustellen. In einer sehr herzlichen Ansprache hieß Rektorin Gnädig das Patenteam willkommen. Sie dankte den Paten für ihr soziales Engagement, das sich in diesem Ausbildungspatenprojekt manifestiere. Sie machte die Schüler darauf aufmerksam, dass dieses Projekt ein weitere Chance für sie darstellt, den Zugang zu einer Ausbildungsstelle zu erleichtern.
Für das Patenteam wies Manfred Lang (Projektteam) auf die vielfältigen Angebote hin, die das Kolpingprojekt bereithalte. So erläuterte Lang die drei Bereiche von Fördermöglichkeiten, die Kolping in die Patenarbeit gedenkt einzubringen. Neben dem individuellen Bewerbungstraining (Verfassen von Bewerbungsschreiben und eines Lebenslaufes, Üben von Bewerbungsgespräch und Einstellungstest) will Kolping Worms mit Praktika und Lehrstellen in verschiedenen Berufsfeldern, die von den Unternehmerpersönlichkeiten im Patenteam angeboten werden, bereits Ende des Jahres an den Start gehen. Die Unternehmergruppe hat sich vorgenommen, schon auf den Elternabenden zur Berufsorientierung am Montag, dem 1. Dezember, die Elternschaft zu informieren.
Weiterhin wolle man den Schulabgängern die Möglichkeiten des Kolpingwerkes und des Verbandes der Kolpingjugendwohnheime zugänglich machen. Hier wies er auf die kolpingeigenen Berufsschulen mit ihren integrativen Ausbildungsgängen hin, die auch von der BAA bezuschusst werden könnten.
Mit einem Sektempfang, selbstverständlich mit alkoholfreiem Sekt, dem Schulort angemessen, und Brezeln, alles liebevoll von der Rektorin Simone Gnädig hergerichtet, wurde der Beginn der praktischen Patenarbeit feierlich begangen. Rektorin Simone Gnädig, die jedem Paten als Zeichen für die Aufnahme in die schulische Arbeit einen Schlüsselanhänger der Pfrimmtalschule überreichte, brachte ihrer Freude über den Start des Projektes in herzlichen Worten zum Ausdruck.
Während des Sektempfangs fanden sich noch drei weitere Schüler ein, um sich als Patenschüler nachzumelden. Die anschließende Zuordnung der Patenschüler erfolgte nach deren Berufsinteresse und den bereits absolvierten Praktika. Das erste Kennenlernen war getragen von lebhaften Gesprächen und gegenseitigem regen Interesse füreinander, es wurden gleich die Adressen und Verbindungsdaten zwischen Paten und Patenschülern ausgetauscht und der erste „Arbeitstermin“ vereinbart. Alle Patenschüler erhielten Patenschaftsvereinbarungen, um für die gemeinsame Patenschaftsarbeit gegenseitige Verbindlichkeit herauszustellen, in die auch die Eltern einbezogen werden sollen.
Manfred Lang lud am Ende der Veranstaltung die Schulleiterin und Paten zu einer Weinbergbegehung und Betriebsbesichtigung für Dienstag, dem 30.September, auf das elterliche Weingut von Jan Metzler ein. Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr. Treffpunkt ist das Weingut Metzler in der Altehofgasse 2, Dittelsheim-Heßloch.