AWO HAMM: Nothilfe für die Ukraine / Jetzt Solidarität zeigen und spenden
Hilfe mit Herz
Das AWO-Team beim Verpacken und Sortieren der Spenden. Foto: AWO Hamm
Der russische Angriff auf die Ukraine führte auf der ganzen Welt zu einer Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. In einem Eiltempo wurden Hilfstransporte für die Ukraine und ihre Nachbarländer organisiert, um die Not ein wenig zu lindern. „Der Aufruf zur Hilfsbereitschaft war bisher überwältigend", berichtet die AWO-Vorsitzende Ursula Orth aus Hamm. „Die Flüchtlinge kommen mit wenig Gepäck und müssen daher schnellstens mit dem Nötigsten versorgt werden." Mehrere Flüchtlingsfamilien konnten sich bereits im AWO-Markthaus in Eich mit Kleidung, Schuhen, Handtüchern und Bettwäsche eindecken.
Sobald die Geflüchteten eine Wohnung haben, kann dieser Personenkreis sich dann mit Geschirr, Bettwäsche, Deckbetten, Kopfkissen, Handtüchern, Kochtöpfen usw. kostenlos im AWO-Markthaus versorgen. „Wir bedanken uns noch einmal bei allen, für diese schnelle und solidarische Hilfe. Leider wurden uns auch bereits seit fünf Jahren abgelaufene Lebensmittel als Spende übergeben, ebenso Kleidungsstücke, die so dreckig und verfleckt waren, die bestimmt seit langem keine Waschmaschine mehr gesehen haben. Dies ist sehr beschämend! Unser Wunsch: Entsorgen sie diese Dinge bitte selbst!", so Orth.
Die AWO sammelt weiter:
- Schlafsäcke/Isomatten
- Wolldecken
- Schuhe für Kinder und Erwachsene (Turnschuhe sind „heiß“ begehrt)
- Medizinprodukte (z.B. Verbandsmaterial, acuh abgelaufene Verbandskästen, Schmerzmittel, Blutdruckmittel, Antibiotika usw.)
- Haltbare Babynahrung
- Windeln für Kinder
- Hygieneartikel (Zahnpaste, Duschgel, Damenbinden usw.)
- Haltbare Lebensmittel (Liste kann angefordert werden unter awo.hamm-orth@web.de)
- Konserven
- Süßigkeiten für Kinder
- Wasserkocher (bitte entkalkt) für die Erstausstattung der Wohnung
- Neue Unterwäsche für Groß und Klein
Die Spenden gehen mit der Freien Evangeliums Christengemeinde „Hoffnung“ in Mettenheim zur Sammelstelle in Speyer und von dort in die Krisengebiete.
Vorübergehend können keine Matratzen mehr angenommen werden, da die Lagerkapazität total erschöpft ist. Die AWO bittet darum, diese aber aufzuheben. Sobald Wohnraum für die Flüchtlinge gefunden ist, müssen diese Wohnungen ausgestattet werden. Zu diesem Zeitpunkt werden natürlich auch Matratzen benötigt. Auch Bettwäsche und Kleidung kann zur Zeit nicht mehr angenommen werden. „Warten Sie bitte den nächsten Aufruf ab", so die AWO.
Wer eine E-Mail an awo.hamm-orth@web.de schickt, wird darum gebeten, die Telefonnummer anzugeben, damit schnellstmöglich ein Rückruf erfolgen kann. Dies gilt auch für eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter unter Telefon 06246/522. „Mehrere Spender konnten nicht zurückgerufen werden, weil sie vergessen haben, ihre Telefonnummer anzugeben", so Orth. Größere Anlieferungen bitte mit der AWO-Vorsitzenden, Ursula Orth, absprechen. Diese können auch dann außerhalb der üblichen Zeit abgegeben werden.
Ansonsten können die Spenden jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr im AWO-Markthaus in Eich, Am Bohrturm 4 a (früher Nr. 8), abgegeben werden. Nochmals die Bitte: Keine Spenden einfach hinter dem Zaun bzw. Tor abstellen, da sie sonst nach dem nächsten Regen unbrauchbar sind und mühsam entsorgt werden müssen.