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  • Mo., 21. März 2022, 14:02 Uhr
    AWO HAMM: Nothilfe Ukraine – jetzt Solidarität zeigen und spenden

    „Hilfsbereitschaft war bisher überwältigend"

    Die AWO Hamm freut sich über die zahlreichen Spenden und die große Anteilnahme der Bevölkerung. Foto: AWO Hamm


    Der russische Angriff auf die Ukraine führte auf der ganzen Welt zu einer Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. In einem Eiltempo wurden Hilfstransporte für die Ukraine und ihre Nachbarländer organisiert, um die Not ein wenig zu lindern. „Der Aufruf zur Hilfsbereitschaft war bisher überwältigend", berichtet die AWO-Vorsitzende Ursula Orth aus Hamm. Das Leid der ukrainischen Bevölkerung bewegt die Menschen hierzulande sehr. Mit jedem weiteren Tag des Krieges fliehen mehr Menschen vor den Angriffen und der Zerstörung, denen sie in ihrer Heimat ausgesetzt sind.
    Mehrere Flüchtlingsfamilien konnten sich bereits im AWO-Markthaus in Eich kostenlos mit Kleidung, Schuhen, Handtüchern und Bettwäsche eindecken.

    „Momentan haben wir noch keine Nachricht erhalten, dass Geflüchtete bereits eine eigene Wohnung bei uns in der Verbandsgemeinde erhalten haben und Sachen für die Ausstattung benötigen. Sobald diese eine Wohnung haben, kann dieser Personenkreis sich dann mit Geschirr, Bettwäsche, Deckbetten, Kopfkissen, Handtüchern, Kochtöpfen usw. kostenlos im AWO-Markthaus versorgen. Daher haben wir nicht alle Spenden weitergegeben, sondern einige hierbehalten, da wir für die hier Ankommenden ebenfalls Sachen benötigen. Wir sind total überwältigt von der Welle der Anteilnahme und Hilfsbereitschaft die uns erreicht. Über den großen solidarischen Zuspruch für die ukrainische Bevölkerung freuen wir uns sehr. Danke noch einmal an alle für diese schnelle und solidarische Hilfe", so die AWO Hamm. Die Spenden gehen mit der Freien Evangeliums Christengemeinde „Hoffnung“ in Mettenheim zur Sammelstelle in Speyer und von dort in die Krisengebiete.

    Weiterhin werden gesammelt:
    - Schlafsäcke / Isomatten
    - Wolldecken
    - Schuhe
    - Medizinprodukte (z.B. Verbandsmaterial, Schmerzmittel, Blutdruckmittel, Antibiotika usw.)
    - Haltbare Babynahrung
    - Windeln für Kinder
    - Hygieneartikel (Zahnpaste, Duschgel usw.)
    - Haltbare Lebensmittel (Liste kann angefordert werden unter awo.hamm-orth@web.de)
    - Konserven
    - Süßigkeiten für Kinder

    Vorübergehend können keine Matratzen mehr angenommen werden, da die Lagerkapazität total erschöpft ist. Die AWO bittet darum, diese aber aufzuheben. Sobald Wohnraum für die Flüchtlinge gefunden ist, müssen diese Wohnungen ausgestattet werden. Zu diesem Zeitpunkt werden natürlich auch Matratzen benötigt. Auch Bettwäsche und Kleidung können zur Zeit nicht mehr angenommen werden. „Warten Sie bitte den nächsten Aufruf ab", so die AWO Hamm.

    Wer eine E-Mail an awo.hamm-orth@web.de sendet, wird darum gebeten, seine Telefonnummer anzugeben, damit schnellstmöglich ein Rückruf erfolgen kann. Auch wer eine Nachricht auf den Anrufbeantworter (Telefon 06246/522) hinterlässt, wird darum gebeten, eine Rückrufnummer anzugeben. Größere Anlieferungen bitte mit der AWO-Vorsitzenden, Ursula Orth, absprechen. Diese können auch dann außerhalb der üblichen Zeit abgegeben werden. Anstonsten können die Spenden jeden Mittwoch, von 14 bis 18 Uhr, im AWO-Markthaus in Eich, Am Bohrturm 4a, abgegeben werden. Die AWO bittet noch einmal darum, keine Spenden hinter dem Zaun/Tor abzustellen, da diese sonst nach dem nächsten Regen unbrauchbar sind und mühsam entsorgt werden müssen.
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