
Von Marcus Diehl › Die Champions League Hymne läuft. Die Teams JSG Westhofen/Gundheim und Eintracht Trier betreten das Spielfeld. Angeführt werden sie von Schiedsrichter Marcel Schütz, einer der besten Spielleiter im Kreis, mit zahlreichen Einsätzen in der dritten Liga. Großes Kino für die beiden U13 Mannschaften.
Mit einem erfolgreichen zweiten Platz in der Gruppenphase qualifizierte sich die SG Westhofen/Gundheim für das Achtelfinale. Beheimatet sind sie in der Landesliga Rheinhessen, wo sie einen guten vierten Tabellenplatz belegen. Der Kontrahent hat einen großen Namen im Südwesten – SV Eintracht Trier. Das Team belegt ebenfalls den vierten Platz, nur spielen sie eine Liga höher, in der Rheinlandliga.
Die Außenseiterrolle hat die SG aber gerne angenommen. Das Trainerduo Marcel Gebhardt und Sven Jenner wussten über die schwere der Aufgabe. Sie hielten ihr Team aber nicht für chancenlos. Am Ende stand zwar eine 1:5 (0:3) Niederlage zu Buche, die aber sicherlich zu hoch ausgefallen ist. Vor allem in der zweiten Hälfte waren sie viel besser in der Partie. Der Lohn kam mit dem 1:3 von Leo Gutzler. Mit etwas mehr Entschlossenheit, wäre der zweite Treffer möglich gewesen.
Zum ungünstigsten Zeitpunkt fielen dann der vierte und fünfte Gegentreffer. Gerade als die Jungs mutiger wurden, kamen die Nackenschläge. Es war eine gute Erfahrung für die Jungs. Darauf hat auch Trainer Marcel Gebhardt hingewiesen, der mit dem Auftreten seiner Truppe nicht unzufrieden gewesen war.
Für das Rückspiel ist das Resultat eine hohe Hypothek. Am 8. Dezember ist das Spiel in Trier angesetzt. Weiter reichlich Erfahrung sammeln und einfach Spaß dabeihaben. Auch wenn am Ende vermutlich das Ausscheiden in der Champions League feststehen dürfte.