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  • Mi., 18. Januar 2017, 16:04 Uhr
    Der Mannheimer Top-Stürmer Marcel Goc fällt für sechs Monate aus / Am Wochenende zweimal gegen Berlin

    Hiobsbotschaft for Adler und Nationalteam

    Adler-Stürmer Marcel Goc. Foto: Söril Binder / AS Sportfoto


    Von Gernot Kirch Die Mannheimer Adler müssen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für den Rest der Saison auf Stürmerstar Marcel Goc verzichten. Der 33-Jährige Angreifer mit großer NHL-Erfahrung fällt mit einem Kreuzbandriss, einem Außenbandanriss und einer schweren Knochenprellung mindestens sechs Monate aus. Die Nachricht trifft die Mannschaft hart, denn nachdem gerade Top-Torjäger Ryan MacMurchy nach langer Verletzung ins Team zurückkehrte, glaubten die Verantwortlichen in Bestbesetzung in die nahenden Play-Offs gehen zu können. 

    Worst-Case-Szenario

    Marcel Goc wird am Donnerstag in einer Straubinger Klinik von einem Kniespezialisten operiert. Mit neun Toren und 19 Vorlagen ist der in Calw geborene Angreifer bisher der beste Punktesammler des Teams aus Nordbaden. Doch nicht nur deshalb hat Goc, der 2015 aus Nordamerika nach Deutschland zurückgekehrt ist, einen enormen Stellenwert für die Adler. Sein Spielverständnis sucht in der DEL seinesgleichen, sowohl in Über- als auch in Unterzahl ist er eine feste Größe. „Das ist ein Worst-Case-Szenario. Marcels Ausfall ist ein herber Verlust“, so Adler-Manager Teal Fowler, „Marcel ist in allen Bereichen ein Schlüsselspieler.“

    Keine Teilnahme bei Heim-WM

    Die Verletzung von Marcel Goc trifft jedoch nicht nur die Mannheimer Adler, sondern auch die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft, in der der Angreifer eine wichtige Stütze ist. Ein besonders bitterer Umstand ist dabei, dass die Weltmeisterschaft in diesem Jahr vom 5. bis 21. Mai in Köln und Paris stattfindet, also eine Heim-WM ist, für dies sich die deutsche Mannschaft viel vorgenommen hat.

    Am Wochenende gegen Berlin

    Die Mannheimer Adler müssen am Wochenende gleich zweimal gegen die Eisbären Berlin antreten. Am Freitag findet die Partie zunächst in der Bundeshauptstadt statt, ehe der Erzrivale von der Spree am Sonntag um 16.30 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena seine Visitenkarte abgibt. 
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