Zwei neue Chefärzte für die Chirurgie im AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS
Hochqualifiziert und erfahren
Zwei neue Chefärzte für die Chirurgie des Hochstifts: Dr. med. Florian Graupe (li.) und Dr. med. Cornelia Deckwerth (re.).
Seit 1. Mai 2013 hat das AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS in Worms zwei neue Chefärzte für seine Chirurgie: Dr. med. Cornelia Deckwerth und Dr. med. Florian Graupe führen die Abteilung im Kollegialsystem, wobei Frau Dr. Deckwerth für den Bereich „Unfallchirurgie und Orthopädie“, Herr Dr. Graupe für die „Viszeralchirurgie“ verantwortlich ist. Damit ist die Abteilung nach dem Ausscheiden von Dr. med. Franz Ulrich Zittel nun neu aufgestellt.
Mit Cornelia Deckwerth und Florian Graupe gewinnt das Hochstift zwei hochqualifizierte und äußerst erfahrene Mediziner. Die Fachärztin für Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Handchirurgie sowie Notfallmedizin und der Facharzt für Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Phlebologie sowie onkologische und minimal-invasive Chirurgie haben neben der medizinischen auch langjährige Erfahrung in Führungspositionen. Zu den beruflichen Stationen gehörten bei Cornelia Deckwerth die Uni-Kliniken in Essen und Mannheim; bei Florian Graupe war es neben der Uni-Klinik Mannheim die Dr.-Horst-Schmidt-Klinik in Wiesbaden, wo er zehn Jahre als leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie arbeitete. Zuletzt waren beide als Chefärzte am Heilig-Geist Hospital in Bensheim tätig.
„Wir freuen uns sehr, Frau Dr. Deckwerth und Herrn Dr. Graupe in unserem Haus begrüßen zu dürfen“, so York Ohlendorf, Geschäftsführer des AGAPLESION HOCHSTIFT EVANGELISCHES KRANKENHAUS. „Sie sind nicht nur zwei exzellente und erfahrene Ärzte, sondern zusätzlich auch noch ein eingespieltes Team.“ Herrn Prof. Dr. med. Karl-Hermann Fuchs, der die Abteilung nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Zittel kommissarisch führte, dankt York Ohlendorf sehr herzlich für seine engagierte und kompetente Unterstützung in den vergangenen fünf Monaten. „Den Kontakt zu ihm und dem Markus Krankenhaus werden wir auch auf jeden Fall aufrecht erhalten. Die Kooperation wird im Bereich ‘Weiterbildung’ fortgeführt.“
Ausbau der Schwerpunkte „Handchirurgie“ und „minimal-invasive Chirurgie“
Cornelia Deckwerth verfügt neben ihrer Qualifikation in spezieller Unfallchirurgie unter anderem auch über die Zusatzqualifikation Handchirurgie. Mit ihr bekommt das Hochstift eine zweite ausgewiesene Handchirurgin und kann so die Behandlung auf diesem Schwerpunktgebiet noch weiter ausbauen.
Florian Graupe verfügt über besondere Erfahrung im Bereich der onkologischen minimal-invasiven Chirurgie (Speiseröhre, Magen, Darm), sodass das Haus auch den in diesem Bereich eingeschlagenen Weg weiter gehen kann.
Ein weiteres „Steckenpferd“ von Dr. Graupe ist die Behandlung der Refluxkrankheit, einer Funktionsstörung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre, die dafür sorgt, dass Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließen kann und diese reizt oder gar entzündet.
Ausschlaggebend: Familiäre Atmosphäre, exzellente Pflege, Altersmedizin
Zu den Hintergründen für ihren Wechsel nach Worms geben die beiden Chirurgen neben der zentralen Lage, vor allem die familiäre Atmosphäre sowie die große Expertise des Hochstifts im pflegerischen Bereich an. „Das Hochstift verbindet auf großartige Weise fortschrittliche Medizin mit exzellenter, persönlicher Pflege. Im Mittelpunkt allen Handelns steht stets der Mensch mit seinen ganz individuellen Bedürfnissen. Und das ist hier keine leere Floskel, sondern wird tatsächlich gelebt und praktiziert“, so Cornelia Deckwerth und Florian Graupe. Natürlich habe sie auch der neue Schwerpunkt „Altersmedizin“ begeistert, so die beiden Chirurgen weiter. „Der demografische Wandel führt schon heute dazu, dass im Krankenhaus immer mehr ältere Patienten mit altersbedingten Erkrankungen behandelt werden – Tendenz steigend. Es ist toll, dass das Hochstift auf diese Entwicklung reagiert und mit seinem neuen Angebot die Gesundheitsversorgung für die Menschen in Worms und Umgebung weiter optimiert.“ Mit den neuen Kollegen, Schwerpunkten und Kooperationen sei das Hochstift medizinisch und personell bestens für die Zukunft aufgestellt, so Ohlendorf abschließend.