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  • Mi., 08. Februar 2017, 08:21 Uhr
    Darmzentrum am Klinikum Worms von Deutscher Krebsgesellschaft zertifiziert / Fachbereichsübergreifende Behandlung besonders wichtig

    Hochqualifizierte Diagnostik, Operation und Nachbetreuung

    Privatdozent Dr. Markus Hirschburger während einer Darmkrebsoperation.


    Das Darmzentrum am Klinikum Worms ist jüngst durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden – eine Auszeichnung, die dem Darmzentrum eine hochqualifizierte Darmkrebsbehandlung in allen Bereichen der Diagnostik, Therapie und Nachsorge bescheinigt.

    „Voraussetzungen für eine solche Zertifizierung sind neben einer besonders großen Erfahrung bei der Darmkrebsbehandlung auch der Nachweis guter Behandlungsergebnisse und eine fachbereichsübergreifende Organisationsstruktur. Letzteres bedeutet, dass wichtige Therapieentscheidungen in einer interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen werden, an der Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen teilnehmen“, erklärt Prof. Dr. Karlheinz Beckh, Leiter des Darmzentrums am Klinikum Worms. „Hinzu kommen psychologische, sozialrechtliche und seelsorgerische Betreuung sowie die Behandlung weiterer begleitender Symptome.“

    Fachbereichsübergreifende Behandlung besonders wichtig

    Jährlich erkranken in Deutschland rund 60.000 Menschen an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung innerhalb der Bundesrepublik. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, können über 90 Prozent der Patienten dauerhaft geheilt werden. Deshalb engagiert sich das zertifizierte Darmzentrum auch für eine bestmögliche Aufklärung, Vorsorge und Früherkennung. Im Falle einer bereits diagnostizierten Krebserkrankung werden die Patienten durch die auf die Diagnostik und Behandlung von Darmkrebs spezialisierten Fachärzte des Klinikums in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und niedergelassenen Fachärzten betreut. Diese enge, fachbereichsübergreifende Kooperation ermöglicht es, jeden Patienten ganz individuell und nach den neuesten Standards der Medizin bestmöglich zu behandeln.

    Drei-Säulen-Konzept der Darmkrebstherapie am Klinikum Worms

    Besonderen Einfluss auf den Behandlungserfolg hat neben frühzeitiger Diagnosestellung auch der operierende Chirurg. „Alle onkologischen Operationsverfahren am Dickdarm und Mastdarm werden, wann immer möglich, in minimal-invasiver Technik durchgeführt. Hervorragend ergänzt wird das Spektrum dieser Knopflochchirurgie durch den hochmodernen, computergestützten OP-Roboter ‚Da Vinci‘, der an unserem Klinikum regelmäßig zur Operation bei Dick-und Enddarmkrebs zum Einsatz kommt. Auch nach erfolgter Operation lassen wir unsere Patienten nicht alleine, sondern halten viele Angebote für eine optimale Nachsorge bereit“, ergänzt Privatdozent Dr. Markus Hirschburger, der stellvertretender Leiter des Darmzentrums ist.

    „Hochqualifizierte Diagnostik, Operation und Nachbetreuung bilden die drei Säulen unseres Darmkrebskonzeptes am Klinikum Worms. Durch diese Integration profitieren in erster Linie unsere Patienten von einer bestmöglichen Versorgungsqualität“, so Privatdozent Dr. Markus Hirschburger weiter.

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