FÖRDERVEREIN HOSPIZHILFE WORMS: Mitgliederversammlung blickt auf bewegtes Jahr zurück
Hochstift Hospiz wird sehr gut angenommen
Kathrin Anklam-Trapp, Vorsitzende des Fördervereins der Ökumenischen Hospizhilfe Worms, begrüßte all jene Mitglieder, welche zur Mitgliederversammlung ins Hospiz gekommen waren.
Die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins fand jüngst im Versammlungsraum des Hochstift Hospizes statt. Zu Beginn begrüßte Kathrin Anklam-Trapp, 1. Vorsitzende des Fördervereins, 38 Mitglieder sowie Vorstand und Gründungsmitglied Dr. Walter Ferbert.
Neben Formalien berichtete Kathrin Anklam-Trapp unter anderem, dass die ambulante Hospizhilfe im Vorjahr insgesamt 176 Sterbebegleitungen geleistet hatte. Hierfür sprach die erste Vorsitzende ihren tiefen Dank für das ehrenamtliche Engagement in der Hospizhilfe aus. An dieser Stelle wurde Susanne Kirst, Koordinatorin der Ökumenischen Hospizhilfe, vorgestellt.
Trauerarbeit mit Kindern
Seit 2023 gibt es in der Hospizhilfe einen neuen Bereich, die Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Seit dem Start der Initiative konnten zehn Kinder betreut werden, dafür haben die Trauerbegleiterinnen eine intensive Ausbildung in Köln besucht. Auch hier sprach Kathrin Anklam-Trapp ihren Dank aus – speziell an Dr. Ulrike Löffler, die sich seit Jahren für die Kinder- und Jugendtrauerarbeit einsetzt und sie erfolgreich initiiert hat.
Das stationäre Hochstift Hospiz ist nun seit gut einem Jahr in Betrieb. „Es war ein humanitärer Akt, die Möglichkeit in zu schaffen, in Worms würdig und geborgen sterben zu können", so Kathrin Anklam-Trapp. Insgesamt elf Gästezimmer gibt es im Hochstift Hospiz und die Auslastung liegt bei 90 Prozent.
Zufriedene Mitarbeiter
Der Personalschlüssel ist voll besetzt, dazu gehören 24 Mitarbeiter in der Pflege, in der Hauswirtschaft und im Hausmeisterservice. Die Krankheitsquote in 2023 von gerade einmal zwei Prozent spricht für die tolle Arbeitsatmosphäre im Hochstift Hospiz und für die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Raum der Stille steht noch aus
Das große Spendenprojekt im aktuellen Jahr ist der Raum der Stille. Noch ist es ein leerer Raum, doch entstehen soll ein Ort der Ruhe und Besinnung, in dem sich Gäste, Angehörige und Mitarbeiter zurückziehen können. Dafür wird Strom, Licht, eine Tür sowie eine einladende Ausstattung benötigt. Ein Höhepunkt ist dabei die Einarbeitung eines Kirchenfensters aus der ehemaligen Kapelle des Hochstifts.
Förderverein auf einem gutem Weg
Im weiteren Teil der Mitgliederversammlung berichtete Steffen Burdack, Schatzmeister des Fördervereins, von den erfreulichen Mitgliederzahlen und Spendeneingängen. Insgesamt 258 Mitglieder sind nun im eingetragenen Förderverein Ökumenische Hospizhilfe Worms. „Mitglieder sind das Fundament des Fördervereins, nur durch ihre Unterstützung ist unsere Arbeit im Förderverein überhaupt möglich“, so Kathrin Anklam-Trapp.
Kassenbericht und Kassenbücher wurde im Januar von Ute Hornuff und Elke Götz in überprüft. Beide Prüferinnen hatten lobten Burdacks hervorragende Kassenführung.
Positive Rückmeldungen, lange Warteliste
Nach der Entlastung des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung kam Verena Wolff, Einrichtungsleitung des Hochstift Hospizes, zu Wort. Sie berichtete ebenfalls von einem erfolgreichen ersten Jahr. Die Rückmeldungen der Angehörigen und auch der Mitarbeiter sprächen für die Einrichtung. Die Zimmer sind ihr zufolge mit kurzen Übergangsphasen seit Beginn stetig belegt; die Warteliste sei leider stets lange. Dabei betonte sie, dass eine frühzeitige Anmeldung im Hospiz vieles erleichtern könne.
Förderverein freut sich über neue Mitglieder
Wer fragen zum Hospiz hat oder sich die Einrichtung gerne anschauen möchte, kann sich jederzeit bei Verena Wolff unter Telefon 06241/954090 melden. Und wer die Wormser Hospizhilfe unterstützen möchte, kann Mitglied im Förderverein werden,. Alle Infos unter www.fv-hospiz-worms.de