Mit Schreiben vom 10. Februar 2016 hat die CDU-Fraktion beantragt, das Thema „Hochwasserschutz“ auf die Tagesordnung der Ortsbeiratssitzung am Donnerstag, dem 10. März, zu setzen und hierfür die Verantwortlichen der Stadt einzuladen. Ziel muss es sein, baldmöglichst notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um die jetzt gefährdeten Anlieger in der unteren Herrngasse und Eichgasse zu schützen. Bei der Diagnose des letzten „überraschenden“ Ereignisses, sollten die langjährigen Erfahrungen der Anlieger mit einbezogen werden. Nicht unerheblich dürfte dabei sein, dass vor den jetzt vorhandenen baulichen Schutzmaßnahmen in kritischen Situationen pragmatische Entlastungsmaßnahmen erfolgt sind, z.B. im Bereich der ehemaligen Mühlbachmündung in die Pfrimm. Das „gesamte Paket“ muss, so die Überzeugung der CDU, in den Fokus, denn nach den Berechnungen des Fachbüros, die Grundlage der Hochwasserschutzmaßnahmen waren, „hätten Häuser in Herrn- und Eichgasse nicht unter Wasser stehen dürfen“, zitiert die CDU-Fraktion den Projektleiter Dr. Christian Bauer. Erschwerend komme hinzu, dass die jetzigen Ereignisse bereits aufgetreten seien, obwohl das Hochwasser nicht extrem war. Nachdrücklich widerspricht die CDU der Äußerung des Pressesprechers der Stadt in Bezug auf die Situation der „Herrnmühle“, „dass sie als Einzelobjekt schon immer im Überschwemmungsgebiet lag“. Alle Gebäude der Herrn-und Eichgasse gehören zum geschlossenen Ortsgebiet.
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