Schieberbauwerk am Rhein wird fertiggestellt / Maßnahmen noch bis 2016
Hochwasserschutz Pfrimm geht voran
Von rechts: Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Peter Funk, ebwo-Mitarbeiter der Abteilung Stadtentwässerung/Kanalnetz sowie Boris Ritscher, Meister in der Kläranlage Worms, waren bei der Errichtung des neuen Schieberbauwerk am Rhein vor Ort. Foto: ebwo
„Seit die Vorgaben beim Hochwasserschutz verschärft wurden, angestoßen durch die zunehmenden Überschwemmungen der letzten Jahre in Deutschland, musste auch in Worms nachgearbeitet werden“, so Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, der es sich nicht nehmen ließ, bei der Errichtung des neuen Schieberbauwerks am Rhein vor Ort zu sein, um den Fortschritt der Hochwasserschutzmaßnahme zu begutachten. Im Zuge des Hochwasserschutzes an der Pfrimm wird bereits seit Herbst 2014 am letzten Teilstück der Maßnahme zwischen B9 und der Einmündung in den Rhein durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) gearbeitet.
Erhöhung bereits vorgenommen
Eine Deicherhöhung wurde bereits vorgenommen. Die Planung und Umsetzung der Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Abteilung Stadtentwässerung/Kanalnetz sowie der Kläranlage des Entsorgungs- und Baubetriebs Worms, denn auch der Kanalzulauf, der den Deich bisher in einem spitzen Winkel durchquerte, musste DIN-gerecht hergestellt werden. Der neue Zulauf erfolgt nun in annähernd rechtem Winkel zum Deich. Auch ist der Einbau von Klappen in das neue Schieberbauwerk direkt am Deich notwendig, um bei einem Hochwasser den Rückfluss von Wasser aus Pfrimm und Rhein in den Kanal zu verhindern.
Die Fertigstellung des letzten Abschnitts ist für Frühjahr 2016 geplant.