Erneuerung des Rheinhauptdeiches in Gimbsheim abgeschlossen / Umweltstaatssekretär Griese übergab am Mittwoch den Deich
„Höchste Priorität dem Hochwasserschutz“
Gemeinsam enthüllten Michael Stork, Christian Staudt (SGD), Landrat Ernst Walter Görisch, Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Dr. Thomas Griese, Klaus Willius (Bürgermeister Eich), Gerhard Kiefer und Amanda Wucher (Bürgermeisterin Gimbsheim) das Info-Schild zum neuen Deich. Foto: Lili Judith Oberle
VON LILI JUDITH OBERLE Nach einer knapp zweijährigen Bauzeit konnte die Erneuerung des Hauptdeiches zwischen dem Schöpfwerk in Gimbsheim und der Schließe Fischsee jetzt fertig gestellt werden.
Auf einer Länge von über zwei Kilometern wurde der, wie Umweltstaatssekretär Thomas Griese am Mittwoch betonte, „wichtige Meilenstein, um einen 200-jährlichen Hochwasserschutz in der dicht besiedelten Hochrheinniederung sicherzustellen“, offiziell übergeben.
Die Kosten für diese Maßnahme zwischen Worms und Oppenheim in höhe von 6,2 Millionen Euro habe das Land getragen. Trotzdem sei der Hochwasserschutz ein Naturereignis, welches trotz aller Investitionen nicht ausgeschlossen werden könne, so Griese. Denn durch die Klimaveränderungen werde es auch immer wieder Hochwasser geben.
Auch Gerhard Kiefer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eich, zeigte sich am Mittwoch sehr zufrieden mit der Erneuerung des Deiches. Er erinnerte hierbei an das letzte Hochwasser im Juni 2013. Durch das besondere Gefährdungspotential, welches die Gemeinden im Eicher Rheinknie durch das Hochwasser hätten, sei die Bevölkerung äußerst dankbar, dass nun die Deicherneuerung erfolgt und damit die Angst vor Dammbrüchen gebannt sei, so Kiefer.
Insgesamt sei die gesamte Deicherneuerung im Dialog mit den Menschen aus der Verbandsgemeinde erfolgt, erklärte Prof. Dr. Hans-Jürgen Seimetz, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD), Neustadt an der Weinstraße. Hier am Rhein gelte die „Höchste Priorität dem Hochwasserschutz“.