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  • Fr., 03. Juli 2020, 10:47 Uhr
    KLINIKUM WORMS: Zertifizierung als Perinatalzentrum Level I

    Höchste Sicherheit für Mutter und Kind

    Professor Dr. Heino Skopnik, Stationsleiterin Anna Krapp, Prof. Dr. Thomas Hitschold, Samuel Lippke, Hebamme Nadine Riker-Martin, Dr. Ramin Mahouttchi-Hosseini und Klinikum Geschäftsführer Bernhard Büttner (von links). Foto: Klinikum Worms


    Das Klinikum Worms gehört zu den Kliniken mit den höchsten Qualitätsstandards bei der Versorgung von Risikoschwangeren sowie Früh- und Neugeborenen. Dies wurde dem Krankenhaus nun auch von externer Seite bestätigt: Aufgrund des hohen Behandlungsniveaus ist die Klinik durch die Zertifizierungsstelle „periZert“ als Perinatalzentrum Level I zertifiziert worden. „Risikoschwangere und Frühgeborene benötigen eine besonders intensive Betreuung. Aus diesem Grund müssen Geburtshilfe und Kinderklinik sehr eng zusammenarbeiten, damit die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit höchstem Risiko lückenlos gewährleistet ist“, dies heben die Leiter des Perinatalzentrums, Prof. Dr. Thomas Hitschold als Leiter der Frauenklinik und Prof. Dr. Heino Skopnik als Leiter der Kinderklink hervor. „Leider ist es so, dass nicht jede Schwangerschaft risikofrei verläuft. Bei Mehrlingsgeburten, einer drohenden Frühgeburt, vorgeburtlichen Auffälligkeiten oder Erkrankungen von Mutter und/oder dem ungeborenen Kind ist ganz besondere Sorgfalt notwendig. Diese Frauen sollten in einem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe entbinden, da dort die maximale Sicherheit für sie und ihr Baby geboten werden kann.“

    Umfangreiches Paket an Unterstützungsmöglichkeiten

    Damit sich eine Klinik zertifiziertes Perinatalzentrum nennen darf, muss sie zahlreiche Anforderungen erfüllen. Hierzu gehören etwa die Existenz einer Intensivstation für Neugeborene, eine Arztbereitschaft rund um die Uhr, räumliche Nähe zwischen Kreißsaal und Neugeborenenintensivstation oder besonders hohe Anforderungen an die Qualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Hinzu kommt ein umfangreiches Paket an Unterstützungsmöglichkeiten für die Eltern wie etwa Stillberatung, psychologische Betreuung, frühe Hilfen und sozialmedizinische Nachsorge sowie Austauschmöglichkeiten in einem Frühchenverein“, ergänzen die Chefärzte das Angebot. „Uns ist es wichtig, nicht nur eine exzellente medizinische Versorgung zu bieten, sondern die Eltern so gut wie nur möglich mit einzubeziehen. Eine Risikoschwangerschaft oder drohende Frühgeburtlichkeit bedeutet häufig eine Ausnahmesituation, in der eine besonders patientenorientierte Zuwendung sehr wichtig ist. Wir freuen uns sehr“, so die beiden Mediziner, „dass uns unsere hohe Versorgungsqualität nun auch von externer Stelle bestätigt worden ist. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Zertifizierung steht für höchste Sicherheit für Mutter und Kind.“

    Alleinstellungsmerkmal im Zertifizierungsaudit

    Bislang gibt es erst elf zertifizierte Perinatalzentren in Deutschland. Das Klinikum Worms ist das erste und einzige, das zusätzlich auch das Zertifikat „Babyfreundliche Geburtsklinik“ aufweist, sodass höchste fachliche, personelle und technische Ausstattung mit höchstmöglicher Förderung der Mutter-Kind-Bindung, des Stillens und der familienfreundlichen Gestaltung der ersten Lebenstage gepaart sind. „Das hat auch die Zertifizierungsauditoren sehr beeindruckt. Unsere Bemühungen, auch in schwierigen medizinischen Situationen wie bei Frühgeburtlichkeit, bei mütterlichen oder kindlichen Erkrankungen oder bei technischem Überwachungsbedarf nach Risikogeburten die Einheit von Mutter und Kind zu fördern, wurden als einzigartig und damit als Alleinstellungsmerkmal im Zertifizierungsaudit bezeichnet“, so Hitschold und Skopnik, deren Dank insbesondere den Kolleginnen und Kollegen gilt, die dieses Ergebnis ermöglicht haben: „Besonders das Engagement des Teams ist hervorzuheben, das unter Führung der Leitenden Oberärzte aus der Neonatologie Samuel Lippke und aus der Geburtshilfe Dr. Ramin Mahouttchi die Zertifizierungsanforderungen realisierte und mit Überzeugung und Fleiß die im Qualitätsmanagementhandbuch niedergelegten Abläufe und Erfordernisse jeden Tag mit Unterstützung der Hebammen und der Kranken- und Kinderkrankenpflege umsetzt.“

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