Kultur und Veranstaltungs GmbH: Jahresfehlbetrag deutlich unterschritten und 2019 mit „erfreulichem Ergebnis“ beendet
Höhere Umsatzerlöse sorgen für erfolgreichen Abschluss
Am 4. Juni, tagte der Gesellschafterausschuss der Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) unter Vorsitz der Beigeordneten Petra Graen im Wormser Tagungszentrum. Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung betraf laut einer KVG-Pressemitteilung vom selben Tag dabei das Ergebnis des Haushaltsjahres 2019. Mit der Senkung des Jahresfehlbetrags um 272.000 Euro gegenüber dem Planansatz habe die KVG demnach auch im vergangenen Jahr wieder „ein überaus erfreuliches Ergebnis erzielt“.
Dem Gesellschafterausschuss sei durch die Wirtschaftsprüfer der Jahresabschluss 2019 vorgestellt worden. Insbesondere beim Wormser Tagungszentrum hätten die Umsatzerlöse aus Vermietungen deutlich gesteigert werden können. Zu dem positiven Ergebnis beigetragen hätten ebenfalls die Steigerung der Umsatzerlöse im Ticketing sowie im Kartenverkauf für „Worms: Jazz & Joy“ und dem Spectaculum.
Letztendlich habe der Jahresfehlbetrag der Kultur und Veranstaltungs GmbH im Haushaltsjahr 2019 bei 4,094 Millionen Euro gelegen und damit deutlich niedriger als geplant. Die Gesellschafterversammlung empfahl danach einstimmig die Entlastung der Geschäftsführung.
Verantwortungsvoller Umgang mit Geldern
Die Ausschussvorsitzende Petra Graen: „Mit diesem Ergebnis zeigt die Kultur und Veranstaltungs GmbH erneut, dass sie verantwortungsvoll mit den städtischen Geldern umgeht. Das Team um Geschäftsführer Sascha Kaiser zeigt sich vorbildlich, wenn es darum geht, Einsparungspotentiale zu erkennen und umzusetzen und ist auch bei genehmigtem Wirtschaftsplan jederzeit bedacht, die Verluste zu minimieren. Besonders wichtig ist ergänzend dazu die engagierte Sponsorenakquise der KVG. Ohne das große Engagement der langjährigen Sponsoren könnte dieses positive Haushaltsergebnis nicht erzielt und das hohe Niveau der Veranstaltungen nicht gehalten werden.“
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Haushalt 2020 ließen sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehen. Die KVG betonte, die Kosten weitgehend zu reduzieren und alle Planungen und Verpflichtungen unter Beobachtung der dynamischen Situation kontinuierlich zu prüfen.