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  • Do., 08. Dezember 2016, 17:16 Uhr
    Informative Nachtwächterführung der CDU-Hochheim

    „Hört, ihr Leut‘ und lasst euch sagen, die Klosteruhr hat sechs geschlagen…“

    Der Vorsitzende der Hochheimer CDU Heiner Fürst konnte über 50 interessierte Bürger willkommen heißen.

    So hieß es an der ehemaligen Klosterkirche „Maria Himmelskron“. Dort startete die CDU-Hochheim zum neunten Mal eine Nachtwächterführung. Das von 1279 bis 1282 erbaute Kloster stand im Mittelpunkt, fachlich erläutert von dem ortskundigen Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins Wolfgang Hasch.


    Der Vorsitzende der Hochheimer CDU Heiner Fürst konnte über 50 interessierte Bürger willkommen heißen. Viele kleine und große Episoden konnte Wolfgang Hasch über das einstige Kloster „Coeli corona“ – Maria Himmelskron- berichten. Mit der Altarweihe im Jahr 1293 wurde der Kirchenbau vollendet. Die Anzahl der Dominikanerinnen wurde 1307 auf maximal 52 festgesetzt. Sie kamen meist aus den niedrigen Adels-  sowie den begüterten Patrizierfamilien aus Worms und der Umgebung und brachten meist großzügige Schenkungen und Vermögen mit. Nach der Reformation wehrten sich die Nonnen gegen die Auflösung des katholischen Klosters, denn Worms und die Umgebung war evangelisiert worden. Da das Kloster aber keine neuen Nonnen mehr aufnehmen durfte, war die Auflösung des Konvents nur eine Frage der Zeit. Danach diente die Kirche zuerst zeitweise den Protestanten als Winterkirche, bis sie 1705 wieder den Katholiken zugewiesen wurde. Ab 1904 war sie  Pfarrkirche der neuerrichteten Pfarrkuratie „Maria Himmelsrkon", womit Hochheim nach der Reformation auch erstmals wieder einen eigenen katholischen Pfarrer erhielt. Haschs Erläuterungen wurden immer wieder ergänzt vom Nachtwächter Raimund Sürder, der mit manchen Schmankerln zur Erheiterung beitrug.


    Nach der Führung konnte Jutta Bitsch, die stellv. Vorsitzende der Hochheimer CDU, noch viele Gäste in der Bibliothek neben der Kirche begrüßen. Dort hatte sie mit Renate Kollmitz, Brigitte Reichel den Tisch reichlich gedeckt. Der neben anderen Getränken angebotene Glühwein passte wunderbar zu den Außentemperaturen.


    Heiner Fürst dankte zuletzt allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten.

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